Die Soldatenkameradschaft Langenstadt kann trotz mangelnden Nachwuchses zufrieden in die Zukunft schauen. Ein fester Stamm von 30 Mitgliedern hält dem Verein konstant die Treue.
"Wir bringen uns ins Dorfleben ein, begleiteten Veranstaltungen wie das Dorffest oder die 800-Jahr-Feier von Langenstadt, bei der ich den Festvortrag halten durfte", sagte der seit fast einem Vierteljahrhundert an der Vereinsspitze stehende Günther Juris bei der Jahresversammlung in der Gastwirtschaft "Zur Linde". Auch heuer werde die Soldatenkameradschaft wieder beim Dorffest am 1. und 2. Juli und bei einem Dia-Vortrag im Herbst dabei sein, versprach er.
Abschließend mahnte er, den Frieden stets im Auge zu behalten und den Soldaten den nötigen Respekt zu erweisen. Ins gleiche Horn blies Kreisvorsitzender Wienand Beyerlein, der auf das Schicksal der bei Auslandseinsätzen traumatisierten Soldaten einging: "Für die muss Geld für psychologische Betreuung vorhanden sein."
Auch Bürgermeister Harald Hübner appellierte, die Bundeswehr als Teil der Gesellschaft anzusehen, "sie braucht unsere Rückendeckung".
Finanziell geht es dem Verein gut, wie dem Bericht von Kassier Wolfgang Schwarz zu entnehmen war. Revisor Herbert Müller bescheinigte ihm beste Arbeit. Ein ausführliches Protokoll verlas Alfred Preußinger.
Langjährige Mitglieder wurden für ihreTreue und Mitarbeit geehrt. Kathleen Ulbrich und Otmar Preußinger erhielten das Ehrenkreuz in Bronze, Sven Corßen und Markus Schrödel in Silber und Herbert Schneider in Gold. Mit dem Verdienstkreuz in Silber durfte sich Berthold Wirth schmücken, das selten verliehene Gold nahm Alfred Preußinger entgegen. Letzterer war 20 Jahre Vorsitzender. hw