Fortes fortuna adiuvat - den Mutigen hilft das Glück: Laura Schröpfer, 16-jährige Schülerin des musischen Gymnasiums Albertinum Coburg, wurde beim diesjährigen Landeswettbewerb Mathematik eine der erfolgreichsten Teilnehmerinnen in ganz Bayern. Sie erreichte in der zweiten entscheidenden Wettbewerbsrunde zehn von zwölf Punkten und erhielt - wie alle Landessieger - eine Urkunde von Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU). Was ihr noch viel wichtiger ist: Sie darf an einem mathematischen Ferienseminar in Würzburg teilnehmen, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule. So wird sie in den Osterferien ihre Klarinette einpacken und mit anderen Landessiegern vier Tage lang Mathematik treiben, aber auch Sport machen und - musizieren. Denn viele mathematisch begabte Menschen sind auch musisch begabt - und umgekehrt. Mathematische Spitzenleistungen setzen - ebenso wie musische - neben einer gehörigen Portion Mut einen außergewöhnlich hohen Leistungswillen, Ausdauer, Begabung und Talent voraus und natürlich viel Freude an der Sache. Da gebe es keinen Unterschied zur Musik, erklärt die Fachbetreuerin Mathematik und Beauftragte für Begabtenförderung am Gymnasium Albertinum, Studiendirektorin Kruppa-Thurisch. Begabtenförderung sei nach ihrer pädagogischen Erfahrung immer dann besonders effektiv und nachhaltig wirksam, wenn sie ganzheitlich verstanden werde. red