Die evang.-luth. Kirchengemeinde Kulmbach-Kreuzkirche, der evang.-luth. Dekanatsbezirk Kulmbach, der Freundeskreis Kulmbach der Evangelischen Akademie Tutzing und das Evangelische Bildungswerk Oberfranken-Mitte laden am Mittwoch, 16. Juni, um 19.30 Uhr zu einem Vortrag mit einem Vertreter der Christusträger Bruderschaft Triefenstein über die aktuelle Lage in Afghanistan in die Kulmbacher Petrikirche, Kirchplatz 1, ein.

In ihrer Neujahrspredigt 2010 hatte die damalige EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann gesagt: "Nichts ist gut in Afghanistan!" Damals stand Afghanistan im Fokus der Öffentlichkeit und die westliche Militärintervention sollte den Menschen in einem geschundenen Land zu mehr Men-schenrechten und Freiheiten verhelfen. Nach fast 20 Jahren Einsatz verlassen in diesem Sommer rund 10 000 Nato-Soldaten der Ausbildungsmission "Resolute Support" das Land.

Doch wie ist die Lage in Afghanistan? Gibt es Freude über den Truppenabzug oder dominiert die Angst vor einer Rückkehr des repressiven Regimes der Taliban oder einem neuen Bürgerkrieg? Und was bedeutet die neue Sicherheitslage für bei uns lebende Asylbewerber/innen? Können Konvertiten darauf vertrauen, ihren Glauben in Afghanistan leben zu dürfen?

Die Christusträger Bruderschaft Triefenstein ist seit Herbst 1969 in Afghanistan beim Aufbau und bei der Unterstützung von Hospitälern tätig. Die Brüder leben und arbeiten in Kabul und haben einen sehr unmittelbaren Eindruck von der alltäglichen Lage. Dieser Vortrag gibt Einblicke in die aktuelle Lage in Afghanistan und liefert Hintergrundinformationen, die helfen, die Vorgänge einordnen zu können.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind für die Arbeit der Bruderschaft erwünscht. Anmeldung nach Möglichkeit vorab unter info@ebw-oberfranken-mitte.de oder Tel. 0921/56 06 81 0. Für diese Veranstaltung gilt das Hygienekonzept des EBW. red