Die AfD Bamberg wiederholt ihren bereits auf Facebook geäußerten Vorwurf gegenüber dem Bündnis "Buntes Ellertal" und der SPD Ellertal, mit "totalitären Methoden" zu agieren. Auslöser ist eine AfD-Veranstaltung im November in einer Pödeldorfer Gaststätte, gegen die das Bündnis "Buntes Ellertal" mit einer Mahnwache demonstriert hatte. Jan Schiffers, Vorsitzender der AfD Bamberg, betont nun in einer Mitteilung, dass sich seine Partei keinesfalls daran störe, dass die SPD und andere ihr Grundrecht auf Versammlungsfreiheit wahrnehmen.
"Uns empört, dass das sogenannte Bündnis 'Buntes Ellertal' und die SPD Ellertal der AfD Bamberg das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit absprechen und hierzu zum wiederholten Male aktiv Wirte unter Druck setzen." So lägen der AfD Schriftstücke vor, aus denen eindeutig hervorgehe, wie Gastwirte in Pödeldorf unter Druck gesetzt werden und die AfD systematisch ausgegrenzt werden soll. "Selbstverständlich ist ein derartiges Verhalten zutiefst totalitär und erinnert an dunkelste Zeiten der deutschen Geschichte", schreibt Schiffers. Schon vor einer Woche hat Thomas Pregl, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, diese Vorwürfe und den Vergleich mit den Opfern des Nazi-Regimes als "unerhört und geschmacklos" bezeichnet.
Ferner beklagt die AfD "systematische Sachbeschädigungen" an Schildern und Hauswänden von Gaststätten und Fahrzeugen von AfD-Mitgliedern. "Dass die SPD und die Grünen aus dem Ellertal derartige Straftaten verurteilen, konnten wir bislang nicht vernehmen", erklärt Schiffers. red