Nach sieben der durch Corona auf 13 Runden verkürzten Segelflug-Bundesliga stellten sich im gesamten Bundesgebiet mit einem Zwischenhoch für alle Ligapiloten gute und faire Wetterbedingungen ein. In der kühlen und klaren Luftmasse gab es sehr gute Steigwerte bei Wolkenuntergrenzen um die 2500 Meter. So waren in den Ergebnislisten auch eine ganze Reihe von schnellen und weiten Flügen über 1000 Kilometer und Flugzeiten bis zu zwölf Stunden zu finden.

In der Bundesliga gab es somit enge Abstände um die besten Durchschnittsgeschwindigkeiten in der Wertungszeit von zweieinhalb Stunden. 27 der 30 Vereine übertrafen die 300-Punkte-Grenze. Die Piloten des Aero Club Lichtenfels kämpften sich in der Addition der drei schnellsten Flüge mit 339,30 Geschwindigkeitspunkten auf Tagesrang 9.

Bereits am Samstag jagte C-Kader-Pilot Philipp Lauer die LS8 neo mit einer Durchschnittgeschwindigkeit von 125,36 km/h über eine Strecke von 446 km zwischen Lichtenfels und dem Rheingraben bei Heidelberg. Auf ähnlicher Streckenführung flog Juniorpilot Dominik Biesenecker mit der Vereins-LS8 neo 355 km mit 102,33 km/h. Für die U25-Junioren reichte es damit zu Tagesrang 4 und Gesamtplatz 5.

Am Sonntag gingen sieben Lichtenfelser auf Punktejagd. Bernhard Eder und Philipp Lauer starteten mit dem doppelsitzigen Arcus und kamen mit ihrem 925-Kilometer-Flug über den Bayerischen, den Oden- und den Thüringer Wald auf einen Schnitt von 120,54 km/h. Zweitschnellster an diesem Tag war Gerd Peter Lauer auf der LS8 neo mit 118,66 km/h über 660 km. Dies wurde mit Tagesrang 9 belohnt. Allerdings sind die Punktabstände bis zu Platz 17 sehr gering.

In der U25 führt Oerlinghausen vor Hammelburg und Homberg/Ohm, die Lichtenfelser lauern auf Platz 5. gpl