Die Freude über die Tabellenführung nach Runde 11 in der 2. Segelflug-Bundesliga währte für die Piloten des Aero-Club Lichtenfels gerade einmal eine Woche: In Runde 12 gab es kein Flugwetter, keine Wertungsflüge und damit null Punkte. Dadurch fielen die Lichtenfelser zurück auf Rang 3.
Wie bereits in den Vorhersagen angekündigt, war das Wetter in der gesamten Bundesrepublik fast vollständig eingebrochen. Der Samstag war mit einer weit ausladenden Front komplett verregnet. Am Sonntag waren in den kleinen Lücken die Bedingungen für Wettbewerbsflüge nur für fünf von den 30 Ligavereinen ausreichend.
Trotz großem Einsatzwillen des Lichtenfelser Teams wurden die Vorgaben für eine Mindestwertung von keinem der gestarteten Piloten erreicht. Die Nachwuchspiloten Patric Rießner, Philipp Lauer und Markus Reuß konnten sich mit viel Mühe gerade einmal eine Stunde in Platznähe in der Luft halten. Gerd Peter Lauer setzte seine ganze Routine ein und kämpfte mehr als drei Stunden teilweise in niedriger Höhe in der näheren Umgebung bei abgedecktem Himmel um eine Mindestwertung, die er allerdings verfehlte.
Ausgerechnet die Verfolger aus Schwandorf und Stadtlohn konnten mit wenigen kurzen Flügen über die Mindestwertungsstrecken punkten. Die U25-Junioren des Aero-Club hielten trotz der Nullnummer Platz 4. red