In der siebten Runde der Segelflug-Bundesliga erkämpfte sich die Mannschaft des Bamberger Aero-Clubs mit ihrem zehnten Rundenplatz elf von 20 möglichen Punkten und verbesserte sich in der Gesamtwertung auf den Rang 10. Damit glich sie drei verkorkste Runden aus, in denen sie mit jeweils nur einem Zähler zufrieden sein musste. Wieder einmal war es der Jüngste des Teams, der die meisten Punkte einheimste. Max Dorsch jagte den Ventus 3M in der Ligazeit von zweieinhalb Stunden mit einer Schnittgeschwindigkeit von 136,37 km/h zwischen Egloffstein und dem Thüringer Wald im Jojo zweimal hin und her und legte dabei 340,92 Kilometer zurück. Über den Index von 119 für das Flugzeug mit einer Spannweite von 18 Metern zählten für diesen Flug 119,36 Speedpunkte.

Hirmke der Zweitbeste

Das zweitbeste Ergebnis erreichte der Älteste des Teams. Franz Hirmke flog seine schnellsten 150 Minuten zwischen Schwarzenbach am Wald über Schweinfurt nach Sinsheim und weiter nach Möckmühl. In dieser Zeit legte er über 303 Kilometer zurück, was einem Schnitt von 121,27 km/h entspricht. Korrigiert durch den Index von 111 für die LS6 mit 15 Metern Spannweite trug er 112,03 Geschwindigkeitspunkte für seine Mannschaft bei. Frank Schmitz flog mit seiner ASW 22BLE eine Strecke von 1014 Kilometer. In seinen schnellsten 2,5 Stunden, die für die Ligawertung zählen, flog er 311,5 Kilometer weit zwischen Hemau bei Regensburg, Neulingen bei Pforzheim und Krautheim bei Bad Mergentheim. Sein Schnitt von 124,5 km/h bedeutete für das Flugzeug mit einem Index von 124 und 24 Metern Spannweite 105,58 Speedpunkte. FH