Mit einem tollen Zwischenspurt holte der Aero-Club Bamberg in der vierten Runde der Segelflug-Bundesliga einen Großteil der Punkte zurück, die er in den ersten beiden Runden wetterbedingt liegen lassen musste.

Nach Platz 6 in Runde 3 war es diesmal als bestes bayerisches Team der siebte Rundenplatz, der 14 Zähler einbrachte und den Verein vom 21. auf den 14. Gesamtplatz katapultierte. Als Drittbester von sieben gestarteten Piloten erreichte Reinhold Ruß mit Co-Pilot Frank Schmitz die Wertung. Seine schnellsten zweieinhalb Stunden erzielte er auf der Strecke von Hammelburg nach Wattendorf, weiter nach Bischofsheim in der Rhön und zurück nach Bamberg. Ruß legte knapp 260 km zurück, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 103,8 km/h entspricht. Damit trug er 88,56 Speedpunkte zum AC-Ergebnis bei.

Auf ähnlicher Strecke flog Gerhard Herbst als zweitbester des Teams in der Ligazeit über 290 km weit mit einem Schnitt von 116,3 km/h. Für seine ASH31 mit 21 Metern Spannweite und einem Index von 121 gab es 100,47 Geschwindigkeitspunkte.

Das beste Bamberger Ergebnis lieferte erneut Max Dorsch ab. Den Ventus 3M jagte er mit einem Schnitt von 130,5 km/h in der Wertungszeit über eine Flugstrecke von 326,4 km. Bei einem Jojo zwischen Ruhla im Thüringer Wald und Thurnau fand er eine sehr schnelle Linie, auf der er insgesamt 114,3 Speedpunkte für die Mannschaft des Bamberger Aero-Clubs erreichte. FH