Bamberg  —  Sicherheitsabstand, Mund- und Nasenschutz und Desinfektionsmittel sind Maßnahmen, die mittlerweile zum Alltag dazu gehören. Für die Älteren in der Gesellschaft ist es aber viel mehr als das. Nämlich ein Zeichen der Sicherheit.

Die Arbeitsgemeinschaft der älteren Bürger Bambergs (Arge) will sich bei den jüngeren Generationen für deren Solidarität bedanken. Unter dem Motto "Generationen Miteinander - Füreinander: Wir sagen danke!" rufen die Senioren zu einer Spende für ein Jugendprojekt auf. "Es ist klar, dass wir besonders auf die Rücksicht und Umsicht anderer Menschen angewiesen sind", sagt Wolfgang Budde, Vorsitzender der Arge.

Der 67-Jährige empfindet Dankbarkeit für den Zusammenhalt während der Corona-Zeit. Der Mund- und Nasenschutz gebe ihm vor allem auf engem Raum ein Gefühl von Sicherheit. Denn in Geschäften oder in öffentlichen Verkehrsmitteln sei der Mindestabstand oft schwierig einzuhalten. Die gesunkene Infektionsrate sei ein Ergebnis der kollektiven Anstrengung. Der Bamberger will ein positives Signal setzen und die vorsichtigen und vernünftigen Mitbürger loben.

Um sich zu bedanken, hat er sich zusammen mit den Mitgliedern der Arge für die Unterstützung des Projekts "Schüler.Bilden.Zukunft" des Don-Bosco- Jugendwerkes entschieden. Nach Budde habe die Corona-Krise besonders die jungen Leute getroffen, die im Übergang zum Berufsleben sind. In dem Projekt werden Schüler der Mittelschule auf dem Weg in eine Berufsausbildung über Bildungsförderung und Schüler-Patenschaften stark gemacht.

Damit eine nennenswerte Summe zusammenkommen kann, hat die Arge bereits den Mitarbeiterkreis, verschiedene Organisationen und auch die Kirche angeschrieben und um Spendenbeteiligung gebeten.

Budde selbst spendet für sechs Monate einen Teil seiner Rente. Es sind sowohl einmalige Spenden als auch regelmäßige Zahlungen erwünscht. Diese gehen direkt an das Spendenkonto des Don Bosco Jugendwerks in Bamberg.

Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es unter folgender Internet-Adresse: www.donboscobamberg.de/Leistungen/Jugendsozialarbeit/Schueler.Bilden.Zukunft