Die Rufe nach einem Tempolimit auf der Staatsstraße 2264 zwischen der B 470 und Adelsdorf sowie weiter Richtung Weppersdorf werden in Adelsdorf immer lauter. Die Anwohner fordern seit Jahren Tempo 70 vor den Ortseingängen, damit der Verkehr abgebremst wird und so die Straße innerorts gefahrlos überquert werden kann. Auch die Lärmbelästigung durch Schnellfahrer sei ein Problem, heißt es immer wieder.

Nachdem die Freien Wähler am Samstag einen Ortstermin zu diesem Thema anberaumt hatten, meldet sich jetzt die Adelsdorfer CSU zu Wort und schlägt vor, Maßnahmen innerhalb des Orts zu ergreifen, bevor man über Geschwindigkeitsbegrenzungen außerhalb der Ortsgrenze spreche und dabei anscheinend Probleme habe, wer denn nun zuständig ist.

Die Gemeinde könnte in Eigenregie kurzfristig vor den Haltestellen und Übergängen Hinweisschilder für Autofahrer aufstellen, dass ein Fußgängerüberweg kommt, lautet einer der Vorschläge. Das Aufbringen einer Streifenmarkierung auf der Fahrbahn bei den Übergängen sowie regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen zwischen den Ortseingängen und den Fußgängerüberwegen seien weitere Möglichkeiten, Abhilfe zu schaffen. Die CSU will einen entsprechenden Antrag an den Gemeinderat ausarbeiten, heißt es abschließend.

Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) hat auf die Pressemitteilung der CSU bereits reagiert und weist darauf hin, dass es sich um eine Staatsstraße handelt, weshalb jegliche Maßnahmen durch eine staatliche Behörde genehmigt werden müssten. In "Eigenregie", wie von der CSU gefordert, ließe sich hier leider nichts schnell realisieren. red