Nach einem ereignisreichen Jahr mit zahlreichen Projekten und Aktionen zugunsten von Menschen vor allem in der direkten Umgebung gibt der amtierende Präsident Alexander Rüstig sein Amt an seine Nachfolgerin Adelinde Reinhardt ab.

Die in Dechsendorf wohnende Apothekerin möchte laut einer Pressemitteilung des Rotary Clubs die erfolgreiche Arbeit ihres Vorgängers zielstrebig weiterführen.

Weltweit engagiert

Beim Übergabemeeting im Clublokal Weichlein in Weingartsgreuth, coronageschuldet natürlich im Freien, schildert der scheidende Präsident, Alexander Rüstig, wie wichtig es für ihn war, dass sich der Höchstadter Club vor allem hier in unserer Region aber auch in weltweiten Rotary-Projekten engagiert hat. Unter seiner Präsidentschaft wurden bewährte Projekte zur Kinder- und Jugendförderung weiter gefördert wie beispielsweise das Leseprojekt für Grundschulen. Das Ryla-Seminar, ein Wochenendseminar als besonderes Angebot zur Persönlichkeitsentwicklung für Mittelschüler aus Höchstadt und Umgebung, fiel wegen Corona aus.

Aus dem Erlös der Adventskalenderaktion konnten Schulen, Jugendliche in Vereinen und soziale Einrichtungen finanziell unterstützt werden. In Kooperation mit den Barmherzigen Brüdern in Gremsdorf und Erlanger Rotary Clubs wurden Bienenhotels für Schulen und Kindergärten beschafft.

Mit dem Erlös einer "Schokoverkaufsaktion" auf einem Gartenmarkt in Weingartsgreuth konnte ein Umweltzukunftsprojekt für Kinder und Jugendliche gestartet werden.

Obwohl in der Zeit des Lockdowns persönliche Kontakte fehlten, fand ein reger Austausch in Online-Meetings statt. So konnte Alexander Rüstig den Schwerpunkt in seinem Präsidentenjahr im Höchstadter Club, das Jahresmotto von Rotary International "Rotary verbindet die Welt", trotz "Corona" in unserer Region mit Leben zu füllen.

Sinnvolle Mischung

In ihrer Antrittsrede wünscht sich die neue Präsidentin Adelinde Reinhardt, dass auch im künftigen rotarischen Jahr eine sinnvolle Mischung aus internationalem und regionalem Engagement gelingen werde. Sie plant beispielsweise eine Ausweitung des Leseprojekts durch eine Kooperation von Schulen mit Theatern.

Besonders wichtig ist ihr aber die Förderung der Freundschaft im Club und die Integration neuer Clubmitglieder, um langfristig die Ziele des Clubs in der jetzigen Qualität aufrechterhalten zu können. Sie erinnert ihren neuen Vorstand und alle übrigen Mitglieder daran, dass Rotarier ca. 1,2 Millionen engagierte Männer und Frauen weltweit sind, die Freundschaft leben und gemeinsam dort anpacken und helfen, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird.

Das wird vor allem in "Coronazeiten" ein Schwerpunkt bleiben, zumal die vergangenen Wochen und Monate erlebbar gemacht haben, was Freundschaft, Zusammenhalt und soziales Miteinander für jeden einzelnen bedeuten. red