Eine Krebserkrankung ist mit realen Einschränkungen verbunden, mit belastender Diagnostik und Therapie und mit Gefühlen wie Angst, Ohnmacht, Hilflosigkeit, Wut und Trauer. Menschen haben ganz verschiedene und höchst persönliche Wege, mit diesem Leid umzugehen.

Menschen, die ihre Krebserkrankung gut bewältigen, beschreiben oft, dass sie zwei Komponenten der Achtsamkeit verinnerlicht haben: Die Fokussierung auf den jeweils gegenwärtigen Augenblick und die Akzeptanz. Mit Übung gelingt es, vom oft unproduktiven Denken abzulassen und stattdessen die Gegenwart - dankbar - wahrzunehmen und wirksam zu gestalten. Wissenschaftliche Studien belegen, was Betroffene berichten: Achtsamkeitspraxis kann neue Perspektiven eröffnen, Ruhe, Klarheit und Akzeptanz fördern sowie Selbstmitgefühl und Selbstfürsorge stärken. In einem Kurs kann Achtsamkeit Schritt für Schritt geübt werden. Formale Achtsamkeitsübungen, die mit Audioanleitung zu Hause geübt werden können, wechseln sich ab mit Erkundungen und Übungen im (und für den) Alltag. Der Kurs beginnt mit einem Einführungsvortrag und eignet sich auch für Menschen, die bisher wenig Erfahrung mit Achtsamkeitsübungen haben. Kursleiterin ist Antje Ricken, Heilpraktikerin und Lehrerin für Stressbewältigung durch Achtsamkeit.

Der Online-Vortrag findet am Mittwoch, 27. Januar, um 18 Uhr kostenfrei statt. Die sechs Kurstermine sind dann jeweils mittwochs von 16 bis 17.30 Uhr. Eine Kursgebühr wird erhoben. Anmeldung (unter Angabe einer E-Mail-Adresse) und weitere Informationen: Psychosoziale Krebsberatungsstelle Bayreuth, Telefon 0921/1503044 oder E-Mail kbs-bayreuth@bayerische-krebsgesellschaft.de. red