Wussten Sie, dass es in Giechkröttendorf ein Rittergut gab? Wo die Kelten genau am Kordigast siedelten, wo in der Region Mehlbeeren wachsen und warum sie so bedeutend sind? Nein? Dann wird es höchste Zeit für "Schlauwienix".

Der gleichnamige Lehrpfad von Weismain zum Kordigast lädt zu einer spannenden Entdeckungsreise ein, wie der Leiter der Umweltstation, Michael Stromer, bei der offiziellen Eröffnung mit Landrat Christian Meißner, dem Weismainer Bürgermeister Michael Zapf, der Zweiten Burgkunstadter Bürgermeister Susanne Bock von Wülfingen und dem Zweiten Altenkunstadtern Marco Weidner erläuterte.

"Bei diesem abwechslungsreichen Rundweg kann jeder noch etwas über die Region lernen - eine runde Sache!", lobte Landrat Christian Meißner. Das Themenspektrum sei sehr vielfältig und reiche von Geschichte über Geographie und Geologie bis hin zur Botantik. "Auf jeden Fall empfehlenswert für Einheimische genauso wie für Touristen", stellte der Landrat fest.

Marco Weidner betonte, dass damit das Freizeitangebot in der Region weiter ausgebaut werde. Eine "schöne Beschäftigung für Kinder und Familien", befand Susanne Bock von Wülfingen. Die geschichts- und geschichtenreiche Landschaft in und um Weismain, verkehrsfreie Täler wie der Pfauengrund oder atemberaubende Ausblicke mit zugehöriger Beschreibung sind nur einige der reizvollen Zutaten, mit denen der neue Natur-Kultur-Lehrpfad von Weismain zum Kordigast und wieder zurück "garniert" ist, sagte Michael Stromer. Insgesamt 16 Tafeln erzählen einige dieser Geschichten und weisen auf interessante Punkte aus der Natur und Kultur hin. Startpunkt des acht Kilometer langen Rundweges ist der Kastenhof in Weismain direkt an der Stadtmauer bei der Umweltstation. red