Lichtenfels — Fünf Kampftage sind in der Ringer-Bayernliga bereits absolviert - und der AC Lichtenfels befindet sich aktuell nicht dort, wo ihn Trainer Ali Hadidi und Mannschaftsführer Heiko Scherer gern gesehen hätten, nämlich an der Tabellenspitze. Mit 8:2 Mannschaftspunkten rangiert das Team aktuell auf dem dritten Tabellenplatz hinter dem ASV Au/Hallertau und dem TSC Mering.
Die Lichtenfelser stehen also zu einem frühen Zeitpunkt schon enorm unter Druck, wenn sie die Chance auf den Oberligaaufstieg wahren wollen. Um dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, ist ein Sieg am Samstag in Oberölsbach Pflicht.


Es ist Vorsicht geboten

Doch die Verantwortlichen der Korbstädter sind gewarnt und werden das Duell mit dem Tabellensechsten keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Denn wie schnell aus einem sicher geglaubten 3:0 oder 4:0 ein 0:4 werden kann, hat man in den vergangenen Wochen gesehen, als sowohl Tobias Schütz als auch Venelin Venkov jeweils nach 8:0-Führung noch auf die Schulter gingen. "Wir werden kein Risiko eingehen und mit der bestmöglichen Mannschaft nach Oberölsbach fahren", sagt Mannschaftsführer Scherer. Denn trotz des sechsten Tabellenplatzes des Gegners ist Vorsicht geboten.
So stehen in den Reihen des SC Oberölsbach, die als Landesliga-Vize den Aufstieg in die Bayernliga schafften, mit dem Bulgaren Nikolay Dobrev (57 kg Freistil) und Tobias Nendel (130 kg Greco) zwei Top-Ringer, die bisher in allen fünf Begegnungen die Matte als Sieger verließen.
Neben Tobias Nendel hat sich der SCO vor der Saison mit dem jungen Rumänen Marian-Daniel Mihai (75 kg Greco) und dem Routinier Norman Pickut (86 kg Greco) verstärkt. Pickut zählt zwar schon 39 Lenze, rang aber vor kurzem noch in der Bundesliga beim KAV Mansfelder Land und wurde mit dem SC Luckenwalde sogar deutscher Mannschaftsmeister. red