Eine ominöse Mahnung eines Rechtsanwalts erhielt eine 59-jährige Frau für angeblich ausstehende Mitgliedsbeiträge bei einer Internetfirma. Die Forderung betrug 543,65 Euro. Aus Kulanzgründen wurde ihr ein Vergleichsangebot von 243,65 Euro unterbreitet. Obwohl die Frau keine geschäftliche Beziehung zu der Internetfirma hatte, ließ sie sich von dem Anwaltsschreiben einschüchtern und überwies die 243,65 Euro auf ein slowakisches Konto, berichtet die Polizei. Danach wurde die Frau von dem Rechtsanwalt erneut kontaktiert. Er gab hierbei an, das Geld nicht erhalten zu haben und forderte nun den vollen Betrag. Dies wurde nun von der Frau verweigert. Anfang November erhielt die Frau nun ein Mahnschreiben eines Inkasso-Büros. Sie wurde hier aufgefordert den ausstehenden Betrag von 282,46 Euro für einen Dienstleistungsvertrag mit einer Gewinnspielfirma zu begleichen. Nachdem sie keinen entsprechenden Vertrag abgeschlossen hatte, unterließ sie auch hier die Zahlung und entschied sich nun zur Anzeige bei der Polizei. Im Internet wird durch die Verbraucherzentrale vor der Inkassofirma und ihren ungerechtfertigten Forderungen gewarnt. Die polizeilichen Ermittlungen wegen des Verdachts des Betrugs laufen, heißt es im Polizeibericht. pol