"Ein Spitzenergebnis trotz Corona", meldete gestern das bayerische Kultusministerium von den Abiturprüfungen. Die rund 35 000 Absolventen haben nach Angaben des Ministeriums einen Abiturschnitt von 2,25 erzielt, das sei ein guter Schnitt, der die Resultate der vergangenen Jahre sogar leicht übertreffe (2019: 2,29; 2018: 2,28). Der Anteil der Spitzenabsolventen mit einem Notendurchschnitt von 1,0 liege heuer mit 2,61 Prozent sogar deutlich höher als in den vergangenen Jahren (2019: 2,24 Prozent; 2018: 2,38 Prozent). Insgesamt bewegten sich die Ergebnisse über die einzelnen Fächer hinweg im oberen Mittel der vergangenen Jahre, heißt es in der Pressemitteilung.

Es gibt eine Feier!

Die Coburger Gymnasien haben zum Teil schon die Namen ihrer Absolventen bekannt gegeben. Die Details zum beeindruckenden 2020er Abiturjahrgang am Casimirianum will die Schule wie jedes Jahr bei der feierlichen Verabschiedung am 17. Juli deutlich machen, heißt es in einer Mitteilung. Es sei jedoch noch nicht ganz klar, ob diese festliche Veranstaltung am 17. Juli um 11 Uhr in der Stadtkirche St. Moriz oder davor zwischen Casimirianum und der Kirche auf dem Kirchplatz stattfindet. So hat der 2020er Abiturjahrgang am Casimirianum alle Prüfungen abgelegt. Es sind die folgenden 83 Schüler und Schülerinnen: Karim Abo Shawish, Marvin Amberg, Lena Augner, Ulrike Bach, Robin Bank, Tobias Birk, Jannis Bock, Luisa Böving, Carla Brehm, Annabel Dausacker, Jakob Deinlein, Vanessa Dide, Moritz Döring, Dominik Edel, Florian Ender, Nick Engelhardt, Miriam Essakhi, Theresa Falk, Florian Faßbender, Patricia Finzel, Hans Imhoff, Alexandra Imhoff, Loreen Frobin, Millane Gerlicher, Nora Goger, Nadja Hackmann, Johanna Heller, Regina Hermann, Nathanael Illies, Salina Kappner, Edwin Karl, Annamaria Kausch, Sercan Kaygusuz, Jenny Klemmer, Tiffany Kowoljow, Jessie Krappmann, Alice Kraus, Ayfer Kukul, Theodor Kurth, Maryia Lakiza, Mara Lemser, Julian Lindner, Frida Link, Fritz Link, Carla Lorenzen, Gizem Maden, Marina Mandrykina, Marie-Sophie Morgenroth, Marius Mühlherr, Ellena Müller, Miklas Neely, Nariman Osso, Lovis Pietsch, David Preßel, Jakob Priesner, Annika-Sofie Rattay, Sara Reger, Enya Reinel, Valentin Rom, Alisia Rommershausen, Vanessa Rose, Lara Rupprecht, Maximilian Schaller, Lukas Scheler, Charlotte Schmechtig, Alexander Schmidt, Michelle Schmidt, Emilia Schmied, Luis Seibold, Hanna Seidlitz, Hannah Spindler, Estella Spirito, Laura Stampf, Jonah Strauch, Franka Tetzlaff, Lars Uhlig, Rosa Voit, Marie Walther, Paul Weber, Paul Weiss, Alisia Werner, Philipp Wetstein und Sergej Zachka.

"Alle haben bestanden", meldet das Gymnasium Albertinum in einer Pressemitteilung. Trotz erschwerter Bedingungen in Zeiten von Corona und einer damit verbundenen noch größeren Anspannung hätten alle 39 Abiturientinnen und Abiturienten die Prüfungen erfolgreich abgelegt und dabei großartige Leistungen erzielt. Sage und schreibe elf von ihnen könnten sich über eine Eins vor dem Komma freuen, heißt es in der Mitteilung. Die Verabschiedung des Albertinums findet am Freitag, 17. Juli, um 17 Uhr im Kloster Banz statt.

Die erfolgreichen Absolventen des Albertinums sind: Tristan Aladi, Chiara Alex, Enni Bieling, Rosa Butz, Julia Chilian, Sevilay Culcu, Vincent Danz, Marius Ebert, Katharina Erl, Albert Fehn, Lisa Fischer, Markus Gütter, Paul Hermann, Alina Hilbig-Friedrich, Lilly Höhn, Amely Horack, Hanna Keil, Katrin Kibe, Elisa Kindler, Elena Knoch, Julian Löhr, Wolfram Merger, Hannah Müller, Johanna Müller, Tim Pfister, Lina Pflaum, Marie-Christine Rose, Lilli Rosenbusch, Pia Schäffner, Miriam Scholz, Paula Schuchardt, Lara Schwager, Marie Sennefelder, Nuria Späth, Viola Tischer, Emilia Walta, Laurin Walter, Timon Weber und Yvette Wirsing.

Auch die bayerischen Lehrer zeigen sich zufrieden mit dem Abitur 2020. Es sei kein Corona-Abitur, sondern ein ganz reguläres, heißt es in einer Pressemitteilung des Bayerischen Philologenverbands, der die Lehrkräfte an Gymnasien und Beruflichen Oberschulen vertritt. "Allen Beteiligten war im Vorfeld wichtig, die Abiturprüfungen trotz der Einschränkungen unter regulären Bedingungen durchzuführen. Dieser Weg war der richtige. Damit haben die Abiturienten kein Corona-Abitur, sondern sie haben zusammen mit ihren Lehrkräften in Zeiten der globalen Pandemie die anspruchsvollen Abiturprüfungen gemeistert", äußert sich der Vorsitzende Michael Schwägerl in der Mitteilung.

Seit dem 27. April zurück

Im Vorfeld der Prüfungen sei der Unterricht auf die Abiturfächer konzentriert worden, die Abiturienten seien bereits ab dem 27. April wieder in kleinen Gruppen an den Schulen unterrichtet worden. Kurzfristig hätten Prüfungsaufgaben ausgetauscht werden müssen, was an den Schulen zu einem zusätzlichen Aufwand geführt habe. Schwägerl: "Dass trotz der Umstände die Vorbereitung und die Prüfungen reibungslos abliefen, ist ein Verdienst der gesamten Schulfamilie." red