Einige Jahre hat es gedauert, bis die neuesten Erkenntnisse des Burgenforschers Joachim Zeune über die Burgen im nördlichen Teil des Landkreises Haßberge in einem Buch zusammengestellt waren. Möglich wurde dies über den Deutschen Burgenwinkel und die EU-Förderung durch das Leader-Programm, erklärt die Projektmanagerin Inga Masemann, wie das Landratsamt Haßberge mitteilt. Mit Joachim Zeune wurde der renommierte Burgenforscher erneut für eines seiner Lieblingsprojekte, den Deutschen Burgenwinkel, aktiv Zeune kennt die Burgen der Haßberge wie kein Zweiter.
Viele Besucher des Burgeninformationszentrums hätten nach einem Führer zu den Burgen gefragt. "Nun können wir diesen Wusch erfüllen", freut sich Masemann vom Zweckverband Deutscher Burgenwinkel.
Umfassendes neues Bildmaterial sowie umfangreiche Texte mit den neuesten Erkenntnissen der Burgenforschung sind darin zu finden. Die Broschüre gibt es in der Geschäftsstelle des Zweckverbandes und im Burgeninformationszentrum des Deutschen Burgenwinkels in Altenstein sowie in den Touristinformationen in Ebern und Hofheim. Fast 7000 Besucher haben das Informationszentrum in Altenstein 2016 besucht, das besucherstärkste Jahr seit der Eröffnung. "Wir sind sehr stolz auf unseren Erfolg", so Inga Masemann. "Ohne unser Team vor Ort im Burgeninformationszentrum wäre dies nicht möglich gewesen." Die monatlichen öffentlichen Führungen wurden gut angenommen und auch die Veranstaltungsreihe war gut besucht und damit ein voller Erfolg. Es war ein sehr erfolgreiches Jahr für den Deutschen Burgenwinkel, resümiert Inga Masemann, die zum Jahresende geht. Ihr Vertrag läuft aus und wird nicht verlängert, eine Neuausrichtung ist geplant. Die Nachfolgerin tritt im Januar den Dienst an. "Es war eine spannende und ereignisreiche Zeit", fasst Masemann ihre fünfjährige Tätigkeit zusammen. red