Die Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Waldau fand im Dorfwirtshaus Fuchs statt. Die langjährigen Vorsitzenden Helmut Erlmann und Manfred Dörfler erhielten Urkunden und Geschenkgutscheine von Jagdvorsteher Thomas Erlmann.

Stöckersbruck als Problem

Der teilte mit, dass das Verbissgutachten in Waldau ein gutes Ergebnis gehabt habe. Die Abschussvorgaben würden allerdings für den Hegering ermittelt. Eine besondere Problemstellung sei gegenwärtig die Stöckersbruck an der Trebgast. Ein Neubau über die Flurbereinigung würde vermutlich 100 000 Euro kosten, man sei daher bestrebt, eine kostengünstigere Lösung zu finden.

Bei den Niederwildbeständen sieht der Jagdvorsteher, der selbst auch Jäger ist, eine positive Entwicklung. Hasen und auch Fasane seien wieder vermehrt zu beobachten. Schwarzwild komme derzeit aber nur sehr vereinzelt vor. Unbefriedigend für die Landwirtschaft und den Wildbestand sei es, dass immer mehr Hundebesitzer in der Flur unterwegs seien.

Den anwesenden Landwirten gab Thomas Erlmann mit auf den Weg, Kunststoffteile und Folien aus ihren Äckern aufzusammeln und zu entsorgen.

Über den Stand der Genossenschaftsfinanzen berichtete Kassierin Gerda Hollfelder. Die Revisoren Erwin Zapf und Christa Rieß bescheinigten ihr eine ordnungsgemäße Buchführung.

Neuer Jäger und Mitpächter

Jagdpächter Horst Fuchs gab bekannt, dass er mit Christian Göppel einen weiteren Jäger in sein Team aufgenommen hat. Göppel soll darüber hinaus im nächsten Jahr als Mitpächter in den bestehenden Jagdvertrag einsteigen. red