Für den abgelaufenen Monat Mai meldet die Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO) einen neuen Höchstwert. "Mit rund 1,3 Millionen Kubikmeter Trinkwasser haben wir einen neuen Rekordwert für den Monat Mai erreicht", bilanziert Verbandsvorsitzender Heinz Köhler. Noch nie wurde im Mai eines Jahres so viel Wasser an die 65 Kunden, Stadtwerke, Zweckverbände und Kommunen, abgegeben wie derzeit. "Insgesamt ist dies der sechsthöchste Monatswert überhaupt, die Sommermonate eingeschlossen", so Köhler weiter. Verbandsdirektor Markus Rauh ergänzt in einer Pressemitteilung: "Für den Vergleichszeitraum Januar bis Mai wurde gegenüber 2015 ein Plus von knapp zwei Prozent, zu dem langjährigen Durchschnitt dieses Vergleichszeitraums sogar ein Plus von 4,5 Prozent erzielt. In absoluten Zahlen ausgedrückt gab die FWO rund 5,8 Millionen Kubikmeter Trinkwasser von Januar bis Mai ab." Köhler betont, dass die FWO mit drei Gewinnungen bestens aufgestellt sei. Rund 20 Millionen Kubikmeter stünden zur Verfügung. Neben der Talsperre greife man über eine eigene Verbundleitung bis nach Erlangen auf Wasser aus dem Donau-Lech-Bereich zurück. Seit 2005 liefern die Stadtwerke Kulmbach auch noch Trinkwasser. red