Bis zum 3. Januar 2020 sind auf das Spendenkonto der Erzbischöflichen Finanzkammer Bamberg 5846 Euro eingegangen - deutlich mehr als die veranschlagten 4385 Euro für eine Kantine in der Grundschule Peycouck in Bambergs senegalesischem Partnerbistum Thiès. Damit ist die dringend benötigte Schulmensa für über 400 Kinder langfristig gesichert. "Merci, danke an alle Spender und Wohltäter, die dieses Projekt ermöglichen!", schreibt Abbé Epiphane Maissa Mbengue an unsere Zeitung.

Den Caritasdirektor des Bistums Thiès und Urlaubspriester in Priesendorf erreichte die gute Nachricht über den Erfolg der Adventsaktion am Vorabend des Dreikönigstages. So zieht er eine Verbindungslinie von den großzügigen Spenden zu den Heiligen Drei Königen: "Sie sind dem Stern von Bethlehem gefolgt und haben ihre Gaben dargebracht." Die Heiligen Drei Könige würden heute an das Gespür für Nächstenliebe, der Solidarität und des Teilens erinnern. Die Spender hätten sich davon anrühren lassen, dass die Schüler von Peycouck eine Mahlzeit brauchen "für ihre Gesundheit und ihr Lernen", so Abbé Epiphane. Die Lebensbedingungen und Bildungschancen seien für diese Kinder wesentlich verbessert worden. Und der Priester führt ein im Senegal verbreitetes Sprichwort an: "Ein leerer Bauch öffnet keine Ohren."

Auf seine Weise gibt Abbé Epiphane den Spendern etwas zurück: "Ich bete, dass der Herrgott Ihnen allen Gnadenfülle, Gesundheit und Wohlergehen im Jahr 2020 schenken möge."

Für die ordnungsgemäße Überweisung der Gelder an die Bischöfliche Finanzkammer Thiès - ohne einen einzigen Cent Abzug für Verwaltungskosten - garantiert Michael Kleiner, Weltkirche-Referent im Erzbistum Bamberg und Ansprechpartner für die Diözesanpartnerschaft.

Abbé Epiphane und die Direktorin der Grundschule Peycouck, Schwester Marie Jeanne Tine, sorgen für die zügige Einrichtung der Kantine. mkh