Mit dem schnellen Internet ist ab Januar 2017 in der Gemeinde Himmelkron telefonieren, surfen und fernsehen gleichzeitig möglich. Bürgermeister Gerhard Schneider (CSU) hat gestern die Vertragsmodalitäten mit der Deutschen Telekom, die den Zuschlag für den Netz-Ausbau bekam, unterzeichnet und damit "Grünes Licht" für den weiteren Breitbandausbau gegeben. Knapp 500 Haushalte in der Gemeinde werden davon profitieren.
Andreas Rudloff, Ansprechpartner für den Infrastrukturbetrieb der Telekom, stellte fest, dass ab Januar nächsten Jahres 486 Haushalte Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s buchen können. In Teilbereichen seien sogar Bandbreiten größer als 100 Megabit pro Sekunde möglich. Die Telekom werde rund 23 Kilometer Glasfaserkabel verlegen, fünf Multifunktionsgehäuse und vier Glasfaser-Netzverteiler aufstellen. 43 Gebäude bekommen einen Glasfaseranschluss direkt ins Haus. Das Netz wird dann so leistungsstark sein, dass telefonieren, surfen und fernsehen gleichzeitig möglich sind.
Laut Friedrich Weinlein, Kommunaler Ansprechpartner der Deutschen Telekom, werden die Gewerbegebiete Himmelkron sowie Gleisenhof, Kieselhof, Kremitz, Lanzendorf, Rosengarten, Schwärzhof und Streitmühle mit modernster Technik versorgt.


"Angebote nutzen"

Bürgermeister Gerhard Schneider freute sich, dass das Förderverfahren abgeschlossen ist: "Damit kommen wir mit dem Breitbandausbau in unserer Gemeinde einen entscheidenden Schritt voran. Wir haben uns ja ambitionierte Ziele mit 50 und 100 Mbit/s vorgegeben und jetzt liegt es natürlich an der Bevölkerung und den Gewerbetreibenden, diese Angebote entsprechend zu nutzen."
Für 43 Gebäude in den Gewerbegebieten sowie Schwärzhof und Streitmühle ist eine Sonderlösung vereinbart worden. Hier endet das Glasfaserkabel nicht im Funktionsgehäuse am Straßenrand, sondern wird bis in die Häuser gezogen. Damit das möglich ist, müssen die Hauseigentümer eine Einverständniserklärung unterschreiben. Die Eigentümer werden von der Telekom kontaktiert, sobald die Gemeinde die nötigen Kontaktdaten weitergegeben hat.