Ab dem kommenden Jahr kommt es zu größeren Änderungen bei der Antragstellung für die Agrardieselvergütung. Die bisherigen Antragsteller wurden vor kurzem vom Zoll in einem umfangreichen Schreiben darüber informiert, dass die Online-Antragstellung ab dem kommenden Jahr über das Bürger- und Geschäftskundenportal (BuG-Portal) unter www.zoll-portal.de erfolgen wird. Für einen Übergangszeitraum von drei Jahren kann der Antrag auch noch in Papierform gestellt werden, teilt der Bayerische Bauernverband (BBV), Geschäftsstelle Coburg, mit, der in seiner Pressemitteilung einige Fragen klärt, die sich auf dieses Informationsschreiben beziehen. So sei gefragt worden, ob im kommenden Jahr auch noch das bisherige Online-Verfahren (Hybridverfahren) möglich sein wird. Dies wurde auf Nachfrage von der Generalzolldirektion verneint. Ab 2021 kann der Antrag deshalb nur noch über das BuG-Portal sowie im Übergangszeitraum auch in Papierform gestellt werden.

Mitteilung bis 10. Dezember

Bezüglich der Registrierung im BuG-Portal stellt sich die Frage, ob diese schon jetzt zeitnah erfolgen soll oder ob eher die Möglichkeit der vereinfachten Registrierung ab Januar 2021 genutzt werden soll. Hier wird empfohlen, das vereinfachte Registrierungsverfahren abzuwarten, da bei diesem die Stammdaten bereits hinterlegt sind. Voraussetzung dafür ist aber, dass dem Zoll bis zum 10. Dezember eine E-Mail-Adresse und die dazugehörige Agrardieselnummer mitgeteilt wird. Die Registrierung im BuG-Portal führe im Übrigen nicht dazu, dass man zwingend auf das Online-Verfahren festgelegt ist. Im Übergangszeitraum könne deshalb auch in diesem Fall die Antragstellung in Papierform erfolgen, klärt der BBV auf und sichert zu, die Landwirte über den weiteren Fortgang zu informieren. red