Der CSU-Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk teilt mit, dass 880 000 Euro für historische Stadt- und Ortskerne in Ebermannstadt, Gößweinstein und Weidenberg aus dem Bund-Länder-Programm "Städtebaulicher Denkmalschutz" in die Fränkische Schweiz fließen.
Bayernweit stehen dieses Jahr rund 20,6 Millionen Euro Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm "Städtebaulicher Denkmalschutz" zur Sicherung, Modernisierung und Erhaltung denkmalgeschützter Altstadt- und Ortskerne zur Verfügung. Die Mittel werden jeweils zur Hälfte von Bund und Land bereitgestellt.
Zusammen mit den Investitionen der Kommunen ergibt sich ein Gesamt-Investitionsvolumen von rund 32,8 Millionen Euro. Von den 83 Kommunen, die an dem Programm teilnehmen, liegen 71 im ländlichen Raum, 77 Prozent der Fördermittel fließen in diesen Bereich.
Förderschwerpunkte 2016 sind unter anderem die Revitalisierung alter Bausubstanz durch Sanierung und Umnutzung und die barrierefreie Umgestaltung des öffentlichen Raums. Der Erhalt und die behutsame städtebauliche Weiterentwicklung der historischen Städte und Dörfer ist eine besondere Aufgabe dieses Städtebauförderungsprogramms, heißt es in der Pressemitteilung des Abgeordneten weiter. Mit dem Bund-Länder-Programm "Städtebaulicher Denkmalschutz" werde vor allem im ländlichen Raum ein wertvoller Beitrag geleistet, um die regionalen Besonderheiten zu schützen und damit die Lebensqualität zu steigern.
"Auch in der Region Bayreuth profitieren drei Gemeinden von der finanziellen Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz. So erhält Ebermannstadt für die Arbeiten im Bereich des Stadtkerns 240 000 Euro, die Gemeinde Gößweinstein für Arbeiten im Bereich des inneren Orts 160 000 Euro und die Gemeinde Weidenberg für Arbeiten am Marktkern 480 000 Euro. Oberfranken besitzt viele historisch bedeutende Stadt- und Ortskerne, die insbesondere im ländlichen Raum auch wichtige regionale Versorgungsfunktionen übernehmen. Es freut mich daher sehr, dass es gelungen ist, dass auch in unserer Region drei Gemeinden vom Bund-Länder-Programm profitieren", sagt Koschyk. red