400 Jahre liegt sie zurück, die erste urkundliche Erwähnung der Wallfahrt der Pfarrgemeinde St. Bartholomäus Kirchehrenbach zum Gnadenort der Heiligsten Dreifaltigkeit in Gößweinstein. In einem Buch von Ludwig Helldörfer ist das Jahr 1619 als Nachweis für dieses Jubiläum erwähnt. Und so hatten Wallfahrtsführer Bastian Holzschuh, Pfarrer Oliver Schütz sowie Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung den Jubiläumstag bestens vorbereitet.

Bereits früh um 5 Uhr machten sich die Kirchehrenbacher Wallfahrer auf den Weg. Die Wallfahrtsmusiker begleiteten die Lieder und so erreichten die 88 Fußwallfahrer kurz vor 9 Uhr den Wallfahrtsort, um feierlich in die Basilika einzuziehen. Viele weitere Gläubige aus der Pfarrei waren gemeinsam mit dem Bus oder dem Auto gekommen.

Auch Erzbischof Ludwig Schick fand den Weg nach Gößweinstein, um dem Jubiläumsgottesdienst mitzufeiern. Mit dem Erzbischof konzelebrierten in diesem Pontifikalamt Wallfahrtsseelsorger Pater Aurelian, aus Kirchehrenbach Pfarrer Oliver Schütz und Pfarrer i. R. Josef Kraus sowie Pfarrer Edgar Hagel mit seiner Pfarrei Merkendorf.

Beim Einzug aller Wallfahrer trug Julia Nimmerrichter die Jubiläumskerze, die in der Benediktinerinnenabtei Kirchschletten angefertigt wurde. Neben einem Wachsbild der Heiligsten Dreifaltigkeit, der Basilika Gößweinstein und der Pfarrkirche Kirchehrenbach waren noch die Jubiläumsdaten auf der Kerze angebracht. Mit dabei waren auch 16 Ministranten aus Kirchehrenbach. Basilikaorganist Georg Schäffner ließ zum Einzug und während des Gottesdienstes die Orgel festlich erklingen. red