Die Landsmannschaft Schlesien, Ortsverband Ebermannstadt, weist darauf hin, dass am 5. August 1950 die Vertreter der Millionen Deutschen, die infolge des Zweiten Weltkriegs ihre Heimat verloren hatten, die "Charta der Heimatvertriebenen" unterzeichnet haben. In ihrem Kern enthält sie einen Aufruf zum Verzicht auf Rache und Gewalt trotz des erlittenen Unrechts und ein Bekenntnis zur Schaffung eines einigen Europas, zur Verständigung zwischen den Staaten, den Völkern und Volksgruppen. Nicht nur im heutigen Landkreis Forchheim waren seinerzeit Tausende Heimatvertriebene untergebracht. Der Bund der Vertriebenen, Kreisverband Erlangen, veranstaltet zum 70. Jahrestag am Mittwoch, 5. August, um 11 Uhr am Mahnmal der Heimatvertriebenen auf dem Ehrenfriedhof in Erlangen ein Gedenken an dieses Ereignis. Somit sind Heimatvertriebene, egal ob aus dem Sudetenland, aus Schlesier, Pommern oder Ost- und Westpreußen, dazu eingeladen. red