Coburg — Der Oktober ist in der Regel der Monat mit dem stärksten saisonalen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Im Agenturbezirk Bamberg-Coburg verringerte sich die Arbeitslosigkeit in diesem Monat um 955 Personen oder 7,4 Prozent. Der Herbstaufschwung ist damit deutlich ausgefallen. Ende dieses Monats waren 12 000 Personen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote verringerte sich gegenüber September um 0,2 Prozentpunkte und betrug somit 3,6 Prozent.
Vom saisonalen Rückgang der Arbeitslosigkeit profitierten insbesondere die Gruppe der 15 bis unter 25-Jährigen. Gegenüber September verringerte sich deren Arbeitslosigkeit um 506 Personen oder fast 30 Prozent. Aber auch bei der Gruppe derjenigen, die 50 Jahre und älter sind, wurde ein Rückgang der Arbeitslosigkeit um 129 Personen verzeichnet. Bei den Langzeitarbeitslosen verminderte sich die Zahl um 102 Personen.

Stadt Coburg

Im Stadtgebiet Coburg reduzierte sich die Zahl der Arbeitslosen um 133 auf 1 182. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 0,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug 5,4 Prozent (Vorjahr 5,4 Prozent). Im abgelaufenen Monat meldeten die Arbeitgeber aus dem Stadtgebiet 199 Stellen. Dies sind 4,7 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Landkreis Coburg

Im Landkreis Coburg ging die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 148 auf 1856 zurück. Im Vergleich zum Oktober 2013 waren das 50 Erwerbslose oder 2,8 Prozent mehr. Die Arbeitslosenquote betrug 3,8 Prozent, dies sind 0,1 Prozentpunkte mehr als im letzten Jahr.
Der Arbeitgeberservice nahm in diesem Monat 138 sozialversicherungspflichtige Stellenangebote aus dem Landkreis entgegen. Dies waren 28 Stellen weniger als im Vorjahr. Brigitte Glos, Leiterin der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg, schätzt die aktuelle Lage wie folgt ein: "Der Arbeitsmarkt der Region spiegelt die weitgehend positiv eingestufte Lage der oberfränkischen Wirtschaft wider. Die Arbeitslosigkeit ist gegenüber Oktober letzten Jahres praktisch unverändert (plus 8 Personen). Die Arbeitslosenquote von 3,6 entspricht somit genau der Quote des letzten Jahres. Damit hält die Seitwärtsbewegung auf dem Arbeitsmarkt an. Der Rückgang der neu gemeldeten Stellen um 10,3 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr lässt ebenfalls keinen weiteren Anstieg der Beschäftigung bis Jahresende erwarten."