Friesen — Einen heißen Kampf erwartet Andreas Lang am heutigen Samstag ab 16 Uhr, wenn der SV Seligenporten II zum Rückspiel im Frankenwaldstadion antritt. Der Gast aus Mittelfranken hat viele junge Spieler in seinen Reihen, die sich für die erste Mannschaft empfehlen wollen. Und es ist erneut davon auszugehen, dass er wieder mit einigen oder mehreren Spielern aus dem Regionalliga-Kader antreten wird (wie dies etwa beim 9:0-Erfolg gegen den ASV Hollfeld der Fall war).
Der Friesener Trainer hätte kein Problem damit, ganz im Gegenteil: "Da würden wir nämlich sehen, wie wir uns gegen eine richtig spielstarke Mannschaft aus der Affäre ziehen." Das ist ihnen zuletzt nicht nur gegen die Spitzenteams der Landesliga gelungen, sondern auch schon in der Hinrunde gegen eine durch drei Akteure verstärkte Seligenportener "Zweite". Damals gelang - nach zuvor acht Spielen ohne Dreier - mit 2:1 der dritte Sieg in Folge. Daran wollen die Friesener heute im Rückspiel anknüpfen.
"Es wäre schön, wenn wir wieder einmal vorlegen könnten", sagt Andreas Lang im Hinblick auf den Auswärtssieg in Speichersdorf, als er mit dem Auftritt seiner Schützlinge erst in der zweiten Halbzeit zufrieden war. "Nach unserem Rückstand war der Wille erkennbar, das Spiel noch zu drehen. Und auch die Körpersprache war gut", sagt er.
Durch den 3:2-Sieg hat der SV Friesen jetzt 47 Zähler, die 45-Punkte-Marke also überschritten und damit die Vorgabe nach der Winterpause erreicht. Welche neue Zielsetzung hat der Trainer nun ausgegeben? "Wir haben noch sieben Spiele, in denen 21 Punkte vergeben werden. Unser neues Ziel sind 60 Punkte. Das ist machbar." Dieses Marke wäre bei vier Siegen und einem Remis oder bei drei Siegen und vier Remis erreicht. Sie ist also sehr wohl realistisch.
Sollte der angepeilte Heimerfolg gelingen, könnte der SV Friesen heute Abend sogar auf dem zweiten Platz stehen. Der FC Vorwärts Röslau (48 Punkte) hat nämlich den Spitzenreiter SC Feucht zu Gast. "Das wäre zwar nur eine Momentaufnahme, aber die Spieler hätten sich das verdient", sagt der Andreas Lang. Im Gegensatz zur Vorwoche ist Nico Fröba wieder dabei. Ansonsten stehen dem Trainer die gleichen Akteure wie zuletzt zur Verfügung.
SV Friesen: Kiesewetter/ Kirschbauer - Woitschitzke, Roger, Meyer, Zwosta, Nützel, Fugmann, Zapf, Fröba, Münch, Marzog, Gleich, Sudol, Köcher, Firnschild, Kestel. han