Coburg/Rödental — Die Jugendgruppe des Bezirksfischereivereins Coburg hat 5000 Forellensetzlinge in die Itz eingebracht. Eingesetzt wurden die Tiere auf Höhe des Rödentaler Klärwerks in die Itz.
Dieser Itzabschnitt war laut Pressewart Uwe Hein für die anstehende Aktion bestens geeignet, da sich dort sehr viel Totholz und Wurzelwerk, welches für den Unterschlupf der Forellen notwendig ist,befindet. Zudem ist dort das Flussbett stark kieselig.
Doch zunächst mussten die Jugendlichen ihren Fischen die Kinderstube vorbereiten. Angetan mit wetterfester Kleidung und Wathosen begaben sie sich in die Itz, die zu diesem Zeitpunkt einen 45 Zentimeter höheren Pegel hatte als sonst. Es galt, einen sicheren und ebenen Untergrund im Flussbett der Itz zu schaffen.
Währenddessen waren zwei Vereinsmitglieder zur Lehranstalt für Fischereiwesen in Aufseß unterwegs, um die 5000 Stück Bachforelleneier im Augenpunktstadium, abzuholen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Fischeier etwa vier Wochen alt.
Nachdem das Flussbett vorbereitet war, wurde das Rohr für die Brutbox im Fluss verankert. Diese Brutbox enthält zehn Kammern. In jede dieser Kammern wurden 500 Fischeier eingefüllt.Dies geschah über eine zweite Vorrichtung, ein halboffenes Rohr.