Erlebnisreiche Tage in Berlin verbrachte eine Besuchergruppe der SPD-Bundestagsabgeordneten Sabine Dittmar. Unter anderem stand für die 50 Teilnehmer aus den Landkreisen Bad Kissingen, Haßberge und Rhön-Grabfeld ein Besuch im Familienministerium auf dem Programm.
Ein Tipp für den nächsten Besuch in Berlin? Warum nicht mal zum Mittagessen in die Botschaft der nordischen Länder? Die Kantine dort empfängt gerne Besucher und bietet - neben einem architektonisch sehr ansprechenden Gebäude - auch skandinavische Spezialitäten, die man sonst kaum auf der Speisekarte findet.
Doch dies war nur eine der vielen spannenden Geschichten, die die Besucher aus dem Wahlkreis Bad Kissingen bei einer Stadtrundfahrt erfahren konnten. Neben dem Botschaftsviertel standen auch der Gendarmenmarkt, die Baustelle Berliner Schloss oder die East-Side-Gallery auf dem Fahrplan.
Drei Stunden lang ging es durch die Hauptstadt. Die Fahrt war nur einer von vielen Programmpunkten, die die 50 Bürger bei ihrem Besuch erleben durften.


Einblicke in Arbeit gegeben

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar hatte die Gruppe nach Berlin eingeladen. Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Parlament ließ es sich auch nicht nehmen, eigens für eine Diskussion mit der Reisegruppe die eigentlich sitzungsfreie Woche, in der zahlreiche Termine im Wahlkreis anstanden, zu unterbrechen und nach Berlin zu kommen. "Mir ist es sehr wichtig, Bürgern aus meinem Wahlkreis Einblicke in meine Arbeit zu geben, und ich freue mich immer wieder über das große Interesse und die lebhaften Diskussionen", erklärte Dittmar.
Neben der Stadtrundfahrt und dem Besuch im Reichstag konnten die Besucher auch bei einer Stippvisite im Familienministerium, wo sie über die mannigfaltigen Aufgaben des Hauses aufgeklärt wurden, hinter die Kulissen der Berliner Republik blicken. Bei einem Termin in der Bundeszentrale für politische Bildung wurde die Gelegenheit genutzt, sich im angeschlossenen Shop mit politischer Literatur und mit reichlich Sachbüchern einzudecken.


"Topographie des Terrors"

Eine Reise in die deutsch-deutsche Geschichte unternahm man gleich am ersten Tag, als man im Schloss Cecilienhof einen Blick auf den Konferenzsaal werfen durfte, an dem am Ende des Zweiten Weltkriegs die deutsche Teilung beschlossen wurde. Abgerundet wurden die vier Tage, in denen es natürlich auch zum Brandenburger Tor oder zu zahlreichen Ministerien ging, mit einem Besuch im Dokumentationszentrum "Topographie des Terrors".


Zur Nachahmung empfohlen

"Es waren vier sehr abwechslungsreiche Tage, die wie im Flug vergingen", fasst Kerstin Reinwand aus Breitbrunn ihr Fazit dieser Fahrt zusammen, von der alle Teilnehmer viele Erinnerungen mit nach Hause nehmen konnten.
Reinwand: "Ich kann jeden nur ermutigen, sich in einem der Büros von Sabine Dittmar zu melden und die Möglichkeit zu nutzen, Politik in Berlin hautnah zu erleben." red