Die Stadtwerke Ebermannstadt sowie das Bayernwerk modernisieren in Pretzfeld die öffentliche Beleuchtung: Sie bauen die konventionellen Leuchten aus und dafür moderne, hocheffiziente LED-Licht emittierende Dioden ein. "Dies ist eine Investition in den Klimaschutz", sagt Bürgermeister Steffen Lipfert (FW).

Mit Einführung einer Leistungsreduzierung auf 50 Prozent in der verkehrslastschwachen Zeit zwischen 22 und 5 Uhr wird die Ortsbeleuchtung effektiver. Mit den neuen Leuchten spart der Markt Pretzfeld jährlich rund 87 000 Kilowattstunden Strom. Dadurch reduziert sich der Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid ( CO2 ) um rund 47 Tonnen, wenn man den aktuellen bundesdeutschen Strommix für die Berechnung zugrunde legt.

In Pretzfeld und seinen Ortsteilen werden insgesamt 448 Straßenleuchten umgerüstet. Die Modernisierungsmaßnahme kostet rund 131 700 Euro. LED sind laut Energieversorger die energiesparende und langlebige Antwort auf die Anforderungen an zeitgemäße Straßenbeleuchtungssysteme. Bereits innerhalb von sieben Jahren rechne sich die Investition in den Austausch konventioneller Leuchtmittel durch LED: Sie brauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom bei vergleichbarer Helligkeit und halten um ein Vielfaches länger. Während herkömmliche Lampen für die Straßenbeleuchtung nach rund 15 000 Betriebsstunden zu Ausfällen neigen, halten Leuchtdioden (LED) bis zu 100 000 Betriebsstunden. Das reduziert den Reparatur- und Wartungsaufwand. Die Hersteller der LED-Leuchtenköpfe gewähren darüber hinaus zehn Jahre Garantie auf ihre Produkte. red