Man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Und wenn der Anlass der Geburtstag eines alten Autos ist - eines besonderen Oldtimers immerhin: Anlässlich des 40. Dienstjubiläums des Busendorfer Feuerwehrautos hatten die Spitzen des Feuerwehrvereins und der FFW Busendorf-Poppendorf alle aktiven und passiven Mitglieder zu einem Familienfest eingeladen.

Los ging es mit einer FFW-Übung, die gemeinsam mit den Nachbarfeuerwehren, der Patenfeuerwehr aus Gleusdorf und der Freiwilligen Feuerwehr aus Mürsbach gestaltet wurde.

Angenommenes Szenario war ein Brand in einem älteren Anwesen mitten in Busendorf. Im Zusammenspiel der Wehren holten die Mürsbacher mit Atemschutzgeräten verletzte Personen, die Rauchvergiftungen erlitten hatten, aus dem Anwesen. Dies geschah auf der Gebäudevorderseite durch die Haustür, auf der Rückseite des Hauses mit Leitern aus dem zweiten Stockwerk.

Die Busendorf-Poppendorfer und die Gleusdorfer Feuerwehren waren für die Wasserzufuhr und das Löschen zuständig.

Lob für das Zusammenwirken

Kreisbrandmeister Andreas Schnapp aus Ebing, der die Dienstaufsicht übernommen hatte, verteilte beim Abschlussrapport Bestnoten an die Wehren. Er lobte das gute Zusammenspiel.

Nach der Übung begrüßte Vereinsvorstand Karl-Peter Dorsch die Gäste im Dorfgemeinschaftshaus "Alte Schule" zu einer deftigen Brotzeit. Beim gemütlichen Beisammensein überreichten Kommandant Michael Bauer und Vorsitzender Hilmar Groh von der Patenfeuerwehr Gleusdorf an Kommandant Stefan Drescher anlässlich des 40. Jubiläums des Busendorfer Feuerwehrautos ein Tragetuch.

Der Bürgermeister der Gemeinde Igling-Holzhausen (Lager Lechfeld), Günter Först, ein Freund der Busendorfer Feuerwehr, steuerte zum Fest eine Geld- Spende für die Jugendfeuerwehr bei. pv