38 liebevoll eingepackte Pakete liegen zu Füßen der Auszubildenden des Landratsamtes Erlangen-Höchstadt. Einen ganzen Lernnachmittag haben sie gebraucht, um die 13 Kilo schweren Päckchen, mit denen sich die Mitarbeiter an der 24. Johanniter-Weihnachtstrucker-Aktion beteiligen, zu verpacken und zu verzieren. Die Mühe hat sich gelohnt: Nun haben die Azubis zusammen mit Landrat Alexander Tritthart die gesammelten Gaben an die Johanniter Lorand Szüszner und Haro Somborn übergeben.
"Ich freue mich, dass unsere Azubis diese Aktion schon zum fünften Mal bei uns organisiert haben. Es ist eine beachtliche Anzahl Päckchen zusammengekommen", bedankte sich Landrat Alexander Tritthart bei seinen Auszubildenden und half mit, die Pakete in den Johanniter-Transporter zu laden.
Am Zweiten Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, machen sich Lorand Szüszner und Haro Somborn mit insgesamt 18 Sattelschleppern auf den 1400 Kilometer langen Weg nach Nordrumänien. "Wir fahren dorthin, wo man diese Hilfe noch nötig hat", sagte Szüszner. Am Zielort angekommen, verteilen die ehrenamtlichen Helfer der Johanniter die Gaben in Grund- und Hauptschulen. "Wir drücken jedem Kind ein Paket in die Hand. So können wir garantieren, dass die Päckchen auch da gut ankommen, wo sie hinsollen", versichert Szüszner.
Der Inhalt der Pakete komme ebenfalls stets gut an. Neben Nudeln, Mehl und dringend gebrauchten Hygieneartikeln seien auch Schokolade und Kekse in den Paketen. "Damit die Kinder auch ein bisschen Weihnachten haben", erklärte Szüszner.
Für ihn und Somborn ist es die Freude in leuchtenden Kinderaugen über ein Paket, die sie zum Weitermachen animiert - auch wenn es bei vorherigen Transporten gelegentlich zu Zwischenfällen kam. Für ihre diesjährige Tour machen sich die beiden aber keine Sorgen. Eine Vielzahl von Polizeibeamten pro Lkw seien dabei und die Verteilung laufe in Rumänien sehr geregelt ab. red