Zum 32. Mal fiel in Hamburg der Startschuss zu den berühmten 42,195 Kilometer durch die Hansestadt an der Elbe. Bei Temperaturen um vier Grad, teils böigem Wind, Regen und gelegentlichen Hagelschauern mussten viele der 16 000 angemeldeten Einzelläufer und rund 7000 Staffelläufer Abstriche bei ihren selbstgesetzten Streckenzielen machen. Der SC Kemmern trat mit 35 Teammitgliedern beim größten Früjahrsmarathon Deutschlands an.
Schnellster vom SC Kemmern war der Langstreckenspezialist Christopher Lippold, der in 2:47:46 Stunden (40. Männer-Hauptklasse) ein gleichmäßiges Rennen lief. Ein erneutes Ausrufezeichen setzte Elvira Flurschütz mit neuer persönlicher Bestzeit von 2:53:08 Std. (10. Frauen-Hauptklasse), was ihr den 22. Platz bei den Frauen bescherte. Mit dieser Zeit verbesserte sie erneut ihren oberfränkischen Rekord. Als Dritter der Kemmerner Läufer blieb Matthias Fröhlich unter der Drei-Stunden-Marke (2:59:46 Std.) Eine klasse Zeit erreichte auch Otto Dippold vom TSV Scheßlitz mit 2:59:55 Std.
Die sieben Läufer des SC Kemmern, die der 3:30-Stunden-Trainingsgruppe angehörten, stellte Abteilungsleiter Klaus Geuß optimal ein. Als Erster dieser Gruppe erreichte Klaus Schmitz den roten Teppich in 3:30:18 Std., gefolgt von Christine Geuß in 3:31:13 und Martina Eigner-Loch in 3:39:57.
Die Marathondebütanten, die alle aus dem Lauf10-Projekt erst vor zwei Jahren zum Laufen gekommen sind, haben auf dieser Distanz beachtliche Zeiten erzielt (Tanja Kopsch 3:39:21, Paul Seidling 3:37:57 Std., Lukas Wicht 3:38:34 Std. und Markus Rennert 4:14:32 Std. und dürfen mit ihren Leistungen mehr als zufrieden sein.
Kurzfristig ging noch eine Staffel des SC Kemmern an den Start. Matthias Reichold, Gregor Christa, Helmut Kandella und Simone Zimmermann erreichten mit einer Zeit von 3:42:33 den 231. Gesamtplatz von 1123 Staffeln. klg