32 Firmlinge der Pfarreien Steinberg und Friesen sowie drei Gäste aus Kronach sagten am Freitag Ja zum Glauben an Jesus Christus. Die Firmung wurde von Domkapitular Thomas Teuchgräber gespendet.

Der feierlich gestaltete Fest-Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg Friesen wurde zelebriert von Regionaldekan Thomas Teuchgräber, Pater Waldemar Brysch sowie Pfarrer Sven Raube. Das Motto der Vorbereitung wie auch des Gottesdienstes lautete "Ich bin ein Wunderfinder". Für die Firm-Vorbereitung zeichneten Pater Waldemar und Gemeindereferent Martin Förtsch verantwortlich.

Was ist wunderbar?

"Was findet ihr wunderbar?", fragte Teuchgräber die Firmbewerber eingangs seiner Predigt über die Bedeutung des Wortes Wunder. "Wunderbar" sei es, auf der Welt zu sein, einander zu haben, Freundschaft zu erleben, sich gegenseitig Freude zu machen und - trotz manchmal verschiedener Meinung - einander zu verstehen. "Wunderbar" sei es auch, etwas so lange durchzuhalten, bis es gelinge.

Den Firmlingen wünschte er, in ihrem Leben immer wieder auch im Kleinen Wunder zu finden. Gleichzeitig ermunterte er diese dazu, sich mit der Bitte um Orientierung an den Heiligen Geist zu wenden, wenn ihnen mal die Richtung im Leben fehle. Abschließend wünschte er sich, die Verbindung mit den jungen Leuten durch das Gebet aufrecht zu erhalten. "Ich bete täglich für alle, die ich gefirmt habe - und von heute an, gehört auch ihr mit dazu", versprach Teuchgräber, der an dem Tag vor 22 Jahren zum Priester geweiht worden war.

Nachdem die Firmlinge ihr Taufversprechen erneuert hatten, spendete er ihnen durch Handauflegung und Salbung das Sakrament der Stärkung. Die Jugendlichen sowie ihre Eltern beziehungsweise Paten brachten sich selbst in die Eucharistie-Feier mit ein.

Stimmungsvoll umrahmt wurde der Festgottesdienst, dem sich ein Stehempfang anschloss, vom Chor "Con Brio" aus Friesen sowie Anneliese Doppel an der Orgel. hs