Bamberg/Forchheim — Seit über 500 Jahren engagieren sich Bürger im ältesten kommunalen Ehrenamt als Feldgeschworene. Als Mittler zwischen Bürger und Vermessungsverwaltung tragen die rund 24 000 Feldgeschworenen in Bayern zum nachbarschaftlichen Frieden bei. "Grenzen sind nur dann etwas wert, wenn sie erkennbar sind und wenn sie eingehalten werden.
Diese wertvolle friedensstiftende Einrichtung der ,Hüter der Grenzen' hat sich bis heute erhalten. Die Feldgeschworenen sind fester und wichtiger Bestandteil der bayerischen Vermessungslandschaft. Darauf wollen wir auch in Zukunft nicht verzichten", hob Finanzminister Markus Söder (CSU) vor rund 3000 Feldgeschworenen, darunter auch viele aus dem Landkreis Forchheim, beim zweiten "Tag der Feldgeschworenen" in Bamberg hervor. Die Feldgeschworenen, auch "Siebener" genannt, arbeiten mit Bürgern, Kommunen und der bayerischen Vermessungsverwaltung zusammen.