Für klare Verhältnisse in der Bezirksliga West sorgte der SC Sylvia Ebersdorf am Sonntagnachmittag. In einem doch recht einseitigen Derby gewann die Truppe von Dieter Kurth völlig verdient mit 5:0 beim Landesliga-Absteiger TSV Sonnefeld, der es in der gezeigten Form schwer haben dürfte, den zweiten Abstieg in Folge zu vermeiden.

TSV Sonnefeld - SC Sylvia Ebersdorf 0:5 (0:3)

Der Gast zeigte im gesamten Spielverlauf die bessere Spielanlage und eine größere Cleverness. Die Heimelf hatte zwar Willen und Kampfgeist entgegenzusetzen, war jedoch der starken Gästemannschaft an diesem Tage vor allem auch in Punkte Effizienz zu keiner Zeit gewachsen.

Es begann eigentlich für die Heimelf gar nicht so schlecht, denn in der 1. und 6. Spielminute hatten sie jeweils durch Paul Pleiner gute Tormöglichkeiten. Bis zur 20. Minute war es dann auch ein gleichverteiltes Spiel mit leichten Spielvorteilen für den TSV Sonnefeld, danach aber eindeutig mit größeren Spielanteilen für die Sylvia. In der 22. Spielminute fiel das vom Gast schön herausgespielte 0:1, gekonnt erzielt durch Tayfun Peker. Ein in der 29. Spielminute erneut durch Peker erzieltes Tor wurde wegen Abseits nicht gegeben. In der 37. Spielminute hatte dann die Heimelf durch Kunick und Pleiner zwei dicke Tormöglichkeiten, jeweils gut geschossen aber auch jeweils hervorragend durch den Sylvia-Torwart Knauer abgewehrt.

Das Tor zum 0:2 in der 38. Spielminute durch den sehr agilen Böhnlein wurde erst vom Schiedsrichter nicht gegeben, doch nach Rücksprache mit seinem Linienrichter dann doch anerkannt. Zwischendurch konnte sich der Sonnefelder Torwart Rang, vor allem bei hohen Bällen, mehrmals auszeichnen. Zur Halbzeit führten clevere und effizienter spielende Gäste in einem von beiden Seiten einsatzfreudigen und kampfbetonten Derby zu recht mit 2:0.

Ampelkarte gegen Wandrai

Nachdem die Heimelf ab der 50. Minute nach einer gelb-roten Karten gegen Eugen Wandrai mit einem Mann weniger spielen mussten, war es natürlich schwer, das Resultat für den TSV Sonnefeld zu verbessern. Jetzt hatten die Gäste eindeutig die größeren Spielanteile und Böhnlein erzielte in der 61. Minute das entscheidende 0:3 durch einen Foulelfmeter.

Kurz darauf fiel dann auch noch das 0:4 durch ein sehr sehenswerten Freistoß. Der von Frohnlach nach Ebersdorf gekommene Autsch traf genau in den Torwinkel. Der TSV Sonnefeld gab sich zwar nicht auf und hatte noch Tormöglichkeiten durch Kunick, Herring und Büchner, doch zum Ehrentor reichte es nicht.

Den Endstand von 0:5 erzielte dann in der 90. Spielminute der Ebersdorfer Heidenreich. Alles in allen war es ein verdienter Sieg einer stark agierenden Ebersdorfer Mannschaft. Die Heimelf kämpfte zwar um jeden Ball, konnte jedoch in Punkto Cleverness, Effizienz und Spielverständnis nicht mithalten und war so absolut unterlegen. Mit der gezeigten Leistung von Ebersdorf werden die Kurth-Schützlinge mit Sicherheit weiterhin vorne mitspiele. Für den TSV Sonnefeld geht es derzeit nur um den Kampf die Klasse zu erhalten.