Nach 40-stündiger intensiver Ausbildung konnten 27 Feuerwehrleute aus Wehren im ganzen Landkreis Forchheim ihren Truppführerlehrgang in Weilersbach erfolgreich abschließen. Dabei waren Aktive der Feuerwehren Etzdorf, Schnaid, Ebermannstadt, Weingarts, Reuth, Gößweinstein, Kauernhofen, Willersdorf-Haid, Hausen, Wohlmutshüll, Mittelehrenabach und Egloffstein. Die Bandbreite von elf teilnehmenden Feuerwehren aus allen Teilen des Landkreises ermöglichte auch einen wichtigen Informationsaustausch untereinander und ein Kennenlernen, was bei gemeinsamen Einsätzen oder Übungen von großem Vorteil ist.
Die erfolgreichen Absolventen erhielten aus den Händen von Prüfungsleiter Kreisbrandmeister Michael Wölker ihre Zeugnisse. Die Lehrgangsleitung hatte Kreisbrandinspektor Wolfgang Wunner.
Der Truppführerlehrgang baut auf die Feuerwehrgrundausbildung auf und die Teilnehmer werden an ihre verantwortungsvolle Aufgabe als Führer der kleinsten taktischen Einheit bei der Feuerwehr, den Trupp, herangeführt. Eine wichtige Rolle spielt auch die Kommunikation untereinander. Diese Funktion zeichnet selbstständiges Handeln und eigenverantwortliches Arbeiten im Rahmen des vom Gruppen- bzw. Staffelführer vorgegebenen Befehls aus. Dazu umfassen die Lehrgangsthemen einen weiten Bereich. Diese sind unter anderem Rechte und Pflichten, Brennen und Löschen, Gefährliche Güter, Fahrzeugkunde, spezielle Schutzausrüstung, Erste-Hilfe- Maßnahmen, Brandbekämpfung, Technische Hilfeleistung, Sicherheitswachdienst, Verhalten in der Öffentlichkeit, tragbare Leiter und psychische Belastung im Einsatz. Diese Ausbildung ist auch die Voraussetzung für weiterführende Lehrgänge bei den staatlichen Feuerwehren. Bei der Prüfung wurden alle behandelten Themen abgefragt und alle Teilnehmer bestanden den Lehrgang teils mit hervorragenden Ergebnissen.
KBM Michael Wölker bedankte sich bei allen Teilnehmern und Ausbildern für die Durchführung des Lehrgangs. Dabei wurden auch einige kritische Punkte seitens der Teilnehmer angesprochen, die beim nächsten Lehrgang berücksichtigt werden sollten. Er appellierte noch an alle neuen Truppführer, sich auch ständig weiterzubilden und das erlernte Wissen auch in ihren eigenen Feuerwehren weiterzugeben. red