von unserem Mitarbeiter  Günther Geiling

Westheim — Christian Schlapp von der DJK LC Vorra heißt der Sieger des ersten Winkelberglaufes, den die Zabelstein-Runners des TSV Westheim veranstaltet haben. Mit 36:34,3 Minuten kam Schlapp beim Zehn-Kilometer-Hauptlauf als Erster ins Ziel und verwies Benjamin Niedermeier vom TV Gerolzhofen, Konstantin Lechner von der LG Haßberge und den erfahrenen Uli Pfuhlmann (LG Haßberge-SG Eltmann) auf die Plätze. Bei den Frauen holte sich Kerstin Lutz vom TSV Burghaslach mit großem Vorsprung den Sieg in 41:59,4 Minuten.
Der TSV Westheim war schon früher einmal bekannt für seine Leichtathleten, und auf dem Sportgelände gab es auch schon Gauturnfeste. Seit 2014 gibt es nun im Verein die neue Laufgruppe Zabelstein-Runners, die unter Trainer Tobias Reßmann gemeinsam ihrem Hobby nachgeht. Ihr Ziel ist es, sich insbesondere um Kinder und Jugendliche zu kümmern, und damit hat die Gruppe auch Erfolg. "50 Kinder und Jugendliche sowie 30 Erwachsene zählen nun schon zu unserer Abteilung. Zur weiteren Motivation wollten wir nun auch eine eigene Veranstaltung organisieren, um einerseits für die Läufe zu werben und uns auch in der Region bekannt zu machen. Schon jetzt kommen unsere Läufer nicht nur aus Westheim, sondern auch aus den umliegenden Orten", betonte Organisator Tobias Reßmann.
Das Organisationteam hatte alles bestens vorbereitet und hoffte natürlich auf viele Teilnehmer, denn in diesem Jahr hatten die Zabelstein-Runners schon bei vielen Läufen auf sich aufmerksam gemacht. Auf 150 Starter hatten die Veranstalter gehofft, 225 sind es am Ende geworden. Allein am Hauptlauf über zehn Kilometer beteiligten sich 101 Läufer, 83 Männer und 18 Frauen.


Schönes Panorama

Die Strecke rund um den Zabelstein gefiel den Läufern durch ihr Panorama mit Blicken auf das Maintal, das Zeiler Käppelle und die Hohe Wann oder den Zabelstein ausgezeichnet. Dabei war das Gelände verhältnismäßig flach mit einer Höhendifferenz von rund 70 Metern. Dennoch war der Lauf durchaus anspruchsvoll. Der erfahrene Lokalmatador und Gewinner vieler Läufe, Uli Pfuhlmann, sprach von einer "sehr interessanten Strecke, die durchaus auch ihre Tücken hat. Gleich am Anfang, nach dem Lauf aus dem Winkelbergstadion, geht es abwärts, und da staucht es einen schon ganz schön zusammen. Dann geht es in einer großen Passage ziemlich eben, abwechselnd mit Hügeln, und vor allem der Schlussanstieg hinauf zum Sportgelände hat es dann wieder in sich." Nach seinem Ziel für diesen Lauf gefragt, meinte er: "Ich bin zwar nicht mehr der Jüngste, hoffe aber, vorne mitgehen zu können."
Die 25 Bambini absolvierten ihre Strecke von 300 Metern im Stadion und wurden natürlich frenetisch von Papas, Mamas und Großeltern angefeuert. Die übrigen Läufe nahmen nach dem Startschuss ihren Weg dann aber durch die schöne herbstliche Landschaft, bevor sie im Stadion ihre Schlussrunde drehten. Sie äußerten sich durchwegs sehr lobend über die Streckenauswahl und vor allem auch die Organisation, die bei der Premiere des Winkelberglaufes wie am Schnürchen klappte. Mit den Worten "bis zum nächsten Oktober" verabschiedeten sich denn auch viele Teilnehmer.