Kürzlich fand in der Weinstube im Schloss die Juliversammlung des SPD-Ortsvereins statt. 21 Genossen hatten sich getroffen, um die Delegierten für die Wahlen zum Bezirkstag und zum Landtag 2018 zu bestimmen. Als Delegierte wurden Ortsvereinsvorsitzende Elke Werner, Günter Scheler und Hans-Heinrich Bergmann nominiert. In der Diskussions ging es vor allem um die allgemeinärztliche Versorgung in Schney, nachdem die Praxis von Dr. Schnapp geschlossen wurde, ohne dass sich ein Nachfolger dafür finden ließ. Rund 2400 Einwohner ohne einen Arzt vor Ort?
Deshalb wird es demnächst ein Schreiben an die Bayerische Landesärztekammer geben. Unterstützt wird dieses Vorhaben nicht nur aus Schney selbst, sondern auch aus Lichtenfels und Michelau. Nachdem langfristig auch der Fortbestand der Apotheke in Schney von einer Arztpraxis abhängt, rief Ortsvereinsvorsitzende Elke Werner alle dazu auf, "fleißig in der Schloss-Apotheke einzukaufen", um zumindest deren Bestand zu sichern.


Wilde Müllablagerungen

Ein weiteres Thema war die nicht genehmigte Grüngut-Sammelstelle in Schney. Waldbesitzer gerade im Bereich zwischen Schney und Seehof hätten von sich häufenden illegalen Ablagerungen von Grüngut berichtet. Selbst vor Schuttablagern mache man mittlerweile nicht mehr halt. Die Schneyer SPD wird sich weiterhin diesem Thema widmen, um vielleicht doch noch eine Lösung zu finden. Bis dahin sollte sich allerdings die Bevölkerung fragen, ob es eine Lösung ist, privaten Waldbesitzern Grüngut und Müll einfach so hinzuschmeißen. Erfreut zeigte man sich über die Ausweitung der 30-Zone durch Schney, die allerdings scheinbar noch nicht bei jedem angekommen sei. Vielleicht sollte man dies deshalb zu einem späteren Zeitpunkt durch Verkehrskontrollen überprüfen. red