Mit einer verjüngten Führungsmannschaft zieht der FDP-Kreisverband Coburg-Land ins Wahljahr 2021. Auf der kürzlich durchgeführten Kreishauptversammlung wurde dabei Markus Frank in seinem Amt als Kreisvorsitzender bestätigt.

Nach einem Grußwort des stellvertretenden Kreisvorsitzenden aus dem FDP-Nachbarkreisverband Coburg-Stadt, Nico Appelfeller, stand im Mittelpunkt des Abends zunächst ein Rückblick auf die Kommunalwahlen vom 15. März dieses Jahres. Der bisherige FDP-Kreisrat Peter Jacobi, der in ganz entscheidendem Maße für die Zusammenstellung der liberalen Kreistagsliste verantwortlich zeichnete, gab einen detaillierten Bericht. Mit anerkennenden Worten würdigte er dabei die Bereitschaft und den Einsatz aller 40 Kandidaten.

Für die FDP im Coburger Land sei es schon immer ausgesprochen schwierig gewesen, für die Wahl des Kreistages ausreichend viele liberal gesonnene Kandidaten zu gewinnen. Er, Jacobi, empfinde viel Respekt und Dankbarkeit für deren Engagement, denn durch deren Kandidatur sei letzten Endes viel persönlicher Mut sowie freiheitliche Gesinnung manifestiert worden. Dank deren Bekennermut und Unterstützung habe das FDP-Wahlergebnis in diesem Jahr gegenüber 2014 um ein halbes Prozent gesteigert werden können - in Stimmen ausgedrückt waren dies mehr als 10 000 zusätzlich.

Auch wenn es am Ende nicht zu einem zweiten Kreistagssitz ausgereicht habe, so sei man doch auf einem hoffnungsvollen Wege. "Mit der neu gewählten Kreisrätin Julia Lützelberger ist nun die jüngere FDP-Generation in den Kreistag eingezogen - und das macht Mut!", sagte Jacobi einer Mitteilung zufolge. Es gelte nun, die Entscheidung der Wähler als ein positives Zeichen für zukünftige Unterstützung zu werten.

FDP-Kreisvorsitzender Markus Frank wiederum dankte Peter Jacobi für sein langjähriges, unermüdliches Engagement und gratulierte ihm gleichzeitig zu der von ihm neu übernommenen Aufgabe als Kreisheimatpfleger im Landkreis Coburg. red