In der Hauptversammlung der Feuerwehr Lindau betonte Vorsitzender Heiko Dippold, dass das abgelaufene Jahr 2016 in Lindau vor allem von der Umsetzung der Dorferneuerung geprägt war. Aber auch das Vereinsjahr war von zahlreichen Aktivitäten bestimmt.
Im Mittelpunkt stand dabei die turnusgemäße Inspektion, die erneut die hohe Qualität der FF Lindau unter Beweis stellte. Darüber hinaus wurde zu einer Taufe aufgehalten und damit eine alte Tradition gepflegt. Höhepunkte des Vereinsjahres waren der Ehrenabend am 5. November mit der Verleihung des staatlichen Ehrenzeichens in Gold und Silber an verdiente Kameraden und das jährlich stattfindende Oktoberfest. Zum 31. Dezember zählt die Wehr 66 Mitglieder, darunter 41 aktive.


Neun Einsätze

In seinem sehr unfangreichen Bericht ging Kommandant Jürgen Kolb auf die eigentlichen Kernaufgaben der Feuerwehr, nämlich das Retten, Löschen, Bergen und Schützen ein. So absolvierte die Feuerwehr Lindau im abgelaufenen Jahr sieben Übungen, eine Löschzugübung, drei Bewegungsfahrten und schließlich neun Einsätze, von denen vier Brandeinsätze waren.
Kassier Holger Schmidt verwies in seinem Bericht auf eine ausgelichene Bilanz und stellte fest, dass die Finanzen des Vereins auf einem soliden Fundament stünden. Die Kassenprüfer Reinhold Schwab und Stefan Dippold bestätigten die tadellose Kassenführung, woraufhin die Versammlung einstimmig Entlastung erteilte.
Im Rahmen des Jahresberichtes über die Aktivitäten der IG Ortsvereine erklärte Heiko Dippold, dass sich das Modell IG über die Jahre hinweg bewährt habe. 2017 stehe dabei vor allem im Zeichen der Dorferneuerung. Positiv äußerte er sich auch über die Beteiligung an den Arbeitseinsätzen, welche in den vergangenen Jahren stetig zugenommen hätte.


Nun auch passiver Eintritt

Im Rahmen des Tagesordnungspunktes "Satzungsänderungen" beschloss die Versammlung einstimmig die Eintragung des Feuerwehrvereins in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Bayreuth. Des Weiteren beschloss man, dass man der Wehr nun als passives Mitglied betreten kann. Als Mitgliedsbeitrag wurden zehn Euro festgelegt.
Nach den Grußworten konnten die Mitglieder noch Wünsche und Anträge vorbringen. Dabei kristallisierte sich heraus, dass man sich seitens der Wehr auch über den Eintritt weiblicher Kameradinnen Gedanken macht, um die Zahl der Aktiven wieder zu erhöhen. In diesem Zusammenhang wurde auch über einen früheren Einstieg in die Wehr diskutiert, wobei dies noch ein intensives Nachdenken über die konkrete Umsetzung erfordert. red