Auch wenn die BRK-Bereitschaft nur aus elf aktiven und fünf passiven Mitgliedern besteht, wurde Enormes geleistet. "Obwohl 2016 für unsere kleine Bereitschaft hart und anstrengend war, haben wir alles wieder gut hinbekommen", lobte bei der Hauptversammlung Bereitschaftsleiter Harald Lindner das Engagement.
Insgesamt wurde die stolze Zahl von 1619 Dienststunden ehrenamtlich erbracht. Trotz vieler krankheitsbedingter Ausfälle konnte einiges angepackt und die Kameradschaft gepflegt werden. Erfreut stellte der Bereitschaftsleiter fest, dass auch die Bevölkerung hinter der Arbeit der Mitglieder stehe, allerdings sei das Spendenaufkommen zur Förderung der neuen digitalen Funkausrüstung für die Einsatzfahrzeuge hinter den Erwartungen zurückgeblieben.


Schwerpunkt Werbung

Um neue Gesichter und insbesondere jüngere zu akquirieren, wird die Mitgliederwerbung heuer einen Schwerpunkt bilden. Damit verknüpft der Bereitschaftsleiter die Hoffnung, auch Jugendliche für den Sanitätsdienst zu gewinnen, um die Jugendarbeit wieder aufleben zu lassen.
Dank sagte Harald Lindner für den Einsatz im Bereich der Demenzbetreuung, die mit dem BRK-Marienverein gemeinsam durchgeführt wird. Mehrere Aktive übernahmen Sanitätsdienste und vier Dienste in der Atemschutzübungsanlage. Bei den vier Blutspendeterminen waren im Durchschnitt sechs Helfer im Einsatz und versorgten insgesamt 255 Spender. Bei der Betreuung der Spender waren auch Mitglieder des Marienvereins im Einsatz. Da die Zahlen rückläufig sind, soll für das Blutspenden geworben werden.
Harald Lindner dankte seinem Stellvertreter Karl-Heinz Reinhardt für die Unterstützung sowie Depotwart Karl-Heinz Rößner, der sich um das Materiallager und künftig auch um die Außenanlagen des Hauses kümmern wird.
"Ihr seid zwar klein, verkörpert aber eine schlagkräftige Bereitschaft und leistet eine immense Zahl an ehrenamtlichen Stunden wie manch größere Bereitschaft", zeigte sich Kreisbereitschaftsleiter Daniel Völler beeindruckt. Zweiter Bürgermeister Volker Gahn (CSU) zollte den Mitgliedern Lob für das Geleistete. Nachdem die bisherigen Räumlichkeiten in der Schule für das Blutspenden nicht mehr zur Verfügung stehen, gab er bekannt, dass die Termine künftig im Kellergeschoss der Schule abgehalten werden können. Hier hoffen die Verantwortlichen, dass die neue Örtlichkeit von den Blutspendern gut angenommen wird. ake