Die Universität Bayreuth und die Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg erhalten insgesamt über 6,7 Millionen Euro an EU-Geldern für die regionale Entwicklung. Darüber informierte Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle am Mittwoch in München. Mit den Mitteln werden zwei Projekte der Universität Bayreuth sowie ein Projekt der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) Coburg unterstützt.


Stärkung der Region

Die Hochschulen arbeiten im Rahmen der Projekte mit regionalen, kleinen und mittelständischen Unternehmen zusammen. "Die Fördergelder helfen, den Wissenstransfer zwischen den Hochschulen und Unternehmen zu verbessern. Innovative Forschungsergebnisse werden gemeinsam und vor Ort erzielt. Die Mittel aus dem Europäischen Strukturfonds ermöglichen so Fortschritte in Wissenschaft und Wirtschaft in Oberfranken. Das stärkt die Region", sagte Minister Spaenle.


Neuartige Verfahren

Das Projekt "InnoTerm" der HAW Coburg soll Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit kleinen und mittleren Unternehmen in der ehemaligen nordbayerischen Grenzregion ausbauen. Ziel der Kooperation ist es, neuartige Verfahren der Sensor- und Aktortechnik in vermarktungsfähige Anwendungen zu überführen, etwa für den Maschinenbau oder die Elektrotechnik. Das Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) erhält für dieses Projekt rund 2,1 Millionen Euro. red