Burggrub — Ein Musterbeispiel für ehrenamtliches Engagement ist der vor 90 Jahren gegründete Posaunenchor Burggrub. Zum Heiligen Abend 1924 konnten die Burggruber erstmals ihren Posaunenchor hören. Bei den Gründern war auch Pfarrer Ludwig Unger dabei. Gebührend wurde jetzt in der St. Laurentius-Kirche gefeiert.
Über 30 Bläser des Dekanats Kronach, des Posaunenchors Mitwitz und Neuhaus- Schierschnitz, spielten unter Leitung von Bezirkschorleiter Andreas Thiel, Fischbach, im Gotteshaus. Auch der Burggruber Kirchen-Frauenchor unter Leitung von Karina Klaumünzner war im Einsatz. Der Chorobmann des Gastgebers, Christian Wöhner, würdigte die Arbeit der großen Bläsergruppe. Bürgermeister Rainer Detsch (Stockheim), Bezirkschorobfrau, Sabine Müller (Au), die vom Landesverband der Posaunenchöre Glückwünsche übermittelte, die Vertrauensleute, Ute Schwarz (Burggrub) und Rudi Jaros (Stockheim) schlossen sich den Dankesworten an. Das Geschenk war eine Tuba an den Chor. Alle waren der Meinung, dass der Posaunchor aus dem örtlichen Leben in Burggrub nicht mehr wegzudenken sei.
In seiner Predigt sprach Pfarrer Michael Foltin den aufbauenden Schall der Posaunen an, der einen wertvollen Teil von Gottes Botschaft in klangvoller Form bedeutet. Foltin erwähnte auch Ereignisse aus dem Gründerjahr 1924. Den Abschluss dieses Jubiläums setzten die Bläser: Mit "Freunde fürs Leben..." nach der englischen Version - Down by the riverside wurde der Jubeltag mit viel Beifall abgeschlossen. kb