Ein schmucker Mercedes-Benz steht künftig für die Ausbildung der Kfz-Mechatroniker in der Hans-Wilsdorf-Schule, dem Staatlichen Berufsschulzentrum in Kulmbach, zur Verfügung. Thilo Bohl, der Pkw-Vertriebsleiter bei Auto-Scholz in Kulmbach, übergab im Namen der Daimler AG die Fahrzeugspende an die Berufsschule.
Auf Initiative von Berufsschullehrer Ralf Merkel gelang es der Hans-Wilsdorf-Schule, die neueste Automobiltechnik für die Berufsausbildung zu erhalten, mit deren Hilfe die Berufsschüler am Standort Kulmbach direkt am Lernobjekt arbeiten und sich auch weiterbilden können.
Die feierliche Spendenübergabe des 170 PS-Starken Fahrzeuges fand im Beisein von Landrat Klaus Peter Söllner, Oberstudiendirektor Joachim Meier, Studienrätin Barbara Bauer, Fachlehrer Ralf Merkel und Vorsitzenden Erhard Hildner vom Förderverein der Schule statt. Merkel hatte sich vor einiger Zeit direkt an die Daimler AG gewandt, nachdem der bisherige Mercedes schon an die 30 Jahre alt war. Die Zusage, dass für die Schule ein neuwertiges Fahrzeug zur Verfügung gestellt wird, kam sehr schnell: "Diese Nachricht erhielten wir schon nach sechs Wochen, aber die Zeit war nicht abzusehen, wann es geliefert werden konnte, denn solche Aktionen macht Daimler immer nur dann, wenn sie ein Fahrzeug zur Verfügung haben, das auch für die Berufsschulen passt." Vier Pkw und zwei Lkw stehen derzeit den angehenden Kfz.-Mechatronikern für die Berufsausbildung zur Verfügung.
Der Landrat gab zu, dass man sich als Schulaufwandsträger ein derartiges Auto für die Ausbildung nicht leisten könnte: "Deshalb sind wir sehr dankbar, dass wir diese Unterstützung haben." Auch Schulleiter Joachim Meier dankte Mercedes-Benz für die Spende und dem Förderverein mit Vorsitzendem Erhard Hildner, der für den Transport von Stuttgart nach Kulmbach sorgte: "Wenn unsere Schüler mit dem Auto arbeiten, dann geht ihnen das Herz auf. Wir haben mittlerweile einen sehr edlen Fuhrpark an unserer Schule. Da sind alle Nobelmarken vertreten."
Erhard Hildner betonte: "Unseres Berufliches Schulzentrum macht uns stolz und wir können stolz darauf sein, was dort geleistet wird. Wir erhalten Spenden in vielfältiger Weise und in der Überzahl erhalten wir sie von den Ausbildungsbetrieben, die ihre Auszubildenden zu uns in die Schule schicken. Ich glaube, dass es auch ein Beleg dafür ist, dass das, was bei uns geleistet wird, in den Betrieben Anerkennung findet." Rei.