14 Studierende der Landwirtschaftsschule Coburg aus den Landkreisen Bamberg, Coburg, Haßberge und Lichtenfels nahmen aus den Händen des Schulleiters Harald Weber ihre Abschlusszeugnisse entgegen. Darüber informierte nun die Landwirtschaftsschule.

Coronabedingt war der Unterrichtsbetrieb "vielfältig" und fiel den Studierenden und auch den Lehrkräften, die während des laufenden Semesters ihre Vorbereitung auf das Online-Medium umstellen mussten, sicher nicht leicht. In Präsenz gestartet, musste fast ein Drittel der gesamten Unterrichtsstrecke über drei Semester von zu Hause absolviert werden. So hat der direkte persönliche Austausch über weite Strecken gefehlt, auch wenn versucht wurde, diesen Austausch in Distanzform zu organisieren. Die im Präsenzunterricht so wertvolle "non-verbale Kommunikation" wurde allerdings schmerzlich vermisst.

Wenigsten der Schulabschluss konnte aufgrund niedriger regionaler Inzidenzwerte und zusätzlich abgesichert mit Schnelltests in Präsenz durchgeführt werden.

Erfreulicher Notendurchschnitt

Umso erfreulicher sind die respektablen Ergebnisse der Absolventen: Adrian Becker aus Coburg-Creidlitz und Heinrich Ott aus Hirschaid erreichten als "Doppelspitze" mit einem Notenschnitt von 1,43 ein 1er-Traumergebnis. Auch Julia Faber aus Sonnefeld-Weischau glänzte mit ihren Leistungen und einem Durchschnitt von 1,62 als Semesterdritte.

Semesterleiter Arno Eisenacher wies laut einer Pressemitteilung darauf hin, dass mit dem Abschluss der Landwirtschaftsschule ein entscheidender Fortbildungsabschnitt geschafft wurde. Dennoch sei damit die berufliche und persönliche Bildung nicht abgeschlossen. Mit dem Besuch der Höheren Landbauschule, mit der aktiven Mitgliedschaft beim Verband für landwirtschaftliche Fachbildung, mit der Inanspruchnahme der staatlichen Beratung und mit dem intensiven Austausch mit seinen jetzt ehemaligen Semesterkollegen könne man weitere Schritte vorwärtskommen und so die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich bewältigen.

Die Absolventen bedankten sich bei ihren Lehrkräften und brachten einige Highlights der Landwirtschaftsschule in Erinnerung. So waren die Abende bei den externen Wochenseminaren unvergesslich. Auch die technische Unterstützung durch den Hausmeister und die leckere Verpflegung sowie die individuelle Betreuung in der Coburger Schulkantine fanden besondere Würdigung.

Im Herbst startet wieder ein neues Semester an der Landwirtschaftsschule. Interessenten können sich jederzeit melden und sich über die Ausbildung informieren. Kontakt über E-Mail an poststelle@aelf-co.bayern.de. red