Seit 14 Jahren verzichtet die Kapp Niles Unternehmensgruppe auf Weihnachtspräsente für ihre Geschäftspartner zugunsten sozialer Einrichtungen im Raum Coburg. In diesem Jahr teilen sich vier Organisationen die Unternehmensspenden. Leider konnte die Übergabe der Spendenschecks nur virtuell in einer Videokonferenz stattfinden. Aber dies tat dem regen Austausch keinen Abbruch, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die erste Organisation, welche mit 2000 Euro unterstützt wird, ist die Kinderhilfe Eckental. Der Betrag wird für die Anschaffung von Trösterteddys, die für Kinder bei einem Rettungswageneinsatz bereitgehalten werden, verwendet.

Zweiter Empfänger einer Spende von 3000 Euro ist der Förderverein THW Coburg. Der Geschäftsleitungskreis von Kapp Niles schloss sich diesem Spendenempfänger an. Michael Bär, Leiter Controlling/Finanzen/Rechnungswesen und Personal, überreichte stellvertretend für den Kreis 2000 Euro an Karin Kolibius, stellvertretende Ortsbeauftragte und Vorstandsmitglied im Förderverein. Verwendung finden diese beiden Beträge für die Anschaffung eines Elektrohubwagens.

Martin Kapp, geschäftsführender Gesellschafter der Kapp Niles Unternehmensgruppe, überreichte den dritten virtuellen Spendenscheck über 5000 Euro an den "Förderverein Helfer vor Ort Neustadt". Michael Stelzner, Vorsitzender des Fördervereins, stellte das Pilotprojekt "Mobiles Notfall-Simulationszentrum für ehrenamtliche Einsatzkräfte" vor, welches mit dem Spendengeld unterstützt werden soll.

Den Spendenreigen schließt Bernd Pöthig als Vertreter der Kapp Niles Betriebsrentnerschaft. Der Spendenbetrag von 2500 Euro, welcher durch den Verzicht der Rentner auf Geschenke zusammenkam, geht an das Ernst-Faber-Haus (Träger Diakonisches Werk Coburg). Diakon Ulrich von Brockdorff berichtete, dass mit dem Spendengeld ein Niederflurbett angeschafft werden soll. Dieses Bett komme bei sturzgefährdeten Personen zum Einsatz. red