Der Freistaat Bayern bietet den Kommunen ein Förderprogramm für Glasfaseranschlüsse bis ins Haus an bei Anwesen, die weniger als 30 Mbit/s bekommen. Das Programm heißt "Höfebonus". Die in Rödental betroffenen Anwesen wurden durch ein regionales Ingenieurbüro ermittelt. Es sind einer Mitteilung der Stadt Rödental zufolge 139 Anwesen in ganz Rödental, die bisher rechnerisch zu wenig Bandbreite haben, sogenannte weiße Flecken. Das soll sich nun ändern.

Die Stadt Rödental hat die Arbeiten 2018 ausgeschrieben. Die regionale Bietergemeinschaft aus der SWR Stadtnetz Rödental GmbH & Co. KG, Rödental und süc//dacor GmbH, Coburg, hat sich im Wettbewerbsverfahren als wirtschaftlich günstigster Bieter durchgesetzt.

Am 11. März hat die Stadt Rödental den neuen Breitbandausbauvertrag mit der Bietergemeinschaft SWR Stadtnetz Rödental GmbH & Co. KG und süc//dacor GmbH abgeschlossen. Die Erschließungsgebiete mit den 139 Anwesen liegen verteilt in Oeslau, Mönchröden, Einberg, Unter- und Oberwohlsbach, Rothenhof und in Schönstädt.

Ob ihr Haus im Rahmen dieses Projektes erschlossen wird, zeigen den Eigentümern die Übersichten auf der Internetseite der Stadt Rödental. Dort finden sie jedes Haus mit Straße und Hausnummer. Die Stadtwerke Rödental verbinden die Anwesen über Glasfaserleitungen mit dem Internet. Sogar der Hausanschluss im Keller des erschlossenen Hauses wird im Rahmen des Förderprogrammes - für den Kunden kostenfrei - erstellt. Die Stadtwerke Rödental werden die Grundstückseigentümer, deren Häuser erschlossen werden sollen, in den nächsten Wochen ansprechen. Die SWR holen die Erlaubnis ein, das Anwesen ans Glasfasernetz anschließen zu können und die baulichen Details und den Bauablauf des Hausanschlusses abzusprechen. Informationen hat die Stadt Rödental. red