Ein rumänischer Sattelzug geriet am Freitagmorgen ins Visier des Schwerverkehrs- und Gefahrguttrupps der Verkehrspolizei Bayreuth. Der Fahrer, ein 34-jähriger Rumäne, fuhr mit seinem Sattelzug auf der A 9 in Richtung Berlin. An der Fuhrmannshöhe missachtete er das Lkw-Überholverbot, weshalb er in Himmelkron gestoppt wurde. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug die zulässige Höhe und der Fahrer mehrfach die zulässige Geschwindigkeit überschritten hatte. Die Auswertung der Schaublätter offenbarten dann Unstimmigkeiten zwischen den Lenkzeiten und den gefahrenen Strecken. So legte der Fahrer eine Strecke von über 1200 Kilometern in nur fünf Stunden zurück! Des Rätsels Lösung: Er hatte das Schaublatt aus dem Kontrollgerät genommen und war ohne Aufzeichnungen gefahren. Die erforderlichen Pausen konnten so natürlich nicht nachgewiesen werden. Da er dies in den vergangenen Wochen immer wieder in ganz Europa praktiziert hatte, wurde seine Fahrt beendet und eine Ruhezeit angeordnet. Außerdem hatte der Fahrer eine Sicherheit in Höhe von 3000 Euro zu hinterlegen. Weitere Ermittlungen gegen seine Firma werden über das Bundesamt für Güterverkehr eingeleitet. pol