Der Obst- und Gartenbauverein Grub am Forst investiert weiter in Geräte des Kelterhauses. Vorsitzender und Kelterwart Ulrich Kieser gab bei der Hauptversammlung bekannt, dass der Plan, die Maschinen teilweise zu modernisieren, im Vorstand gereift sei. Dieser habe die Anschaffung einer neuen Rätzmühle mit Wasserreinigung beschlossen. Insgesamt wurden an 24 Keltertagen 103 Tonnen Äpfel, Birnen und Quitten verarbeitet. Wartungsarbeiten und Instandhaltungen hielten das Team auch in der kelterfreien Zeit auf Trab. So musste unter anderem der Separator nach rund 340 Tonnen Äpfeln zerlegt und zwischengereinigt werden. Anschließend wurde dieser in mehreren Stunden zusammengesetzt, denn immerhin besteht der Apparat aus mehr als 100 Kleinteilen. Dem Team gebühre Respekt, denn dieses arbeite ehrenamtlich, betonte Kieser. "Mehrfach gab es wegen zu viel angelieferter Mengen Ärger und teilweise wurden die Mitglieder sogar beleidigt", erinnerte er an unschöne Vorgänge. Nur die angemeldeten Mengen könnten verarbeitet werden.
Der Verein hat 404 Mitglieder. Ihnen allen dankte Bürgermeister Jürgen Wittmann (GfG) für die viele Arbeit zur Kelterzeit und die Ortsverschönerung.
Die Landesverbandsehrennadel mit Kranz erhielt für 50-jährige Treue Erich Sommerfeld. Vor 45 Jahren trat Siegfried Keller ein. Ebenso lange hält die Gemeinde Grub am Forst die Treue. Für 40 Jahre erhielt Heinz Jerneizig die Landesverbandsehrennadel in Gold. Die des Bezirksverbandes in Silber ging an: Nadine Weiß, Josef Ziegler, Ingrid Rößner, Roland Schramm, Peter Pillmann, Peter Bauer, Margarete Büttner, Peter Weidle, Ilse Oberender, Ulrich Kieser, Heinz König, Liselotte Mieke und Horst Langner. ake